Jannik Sinner gibt ein positives Update zu seinem rechten Knie

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner gibt ein positives Update zu seinem rechten Knie
© janniksin/X/Fair Use

Jannik Sinner hat nach seiner verletzungsbedingten Pause eine kurze, positive Nachricht gesendet. Der Italiener, der seit dem Wimbledon-Finale am 12. Juli kein Match mehr bestritten hat, bezeichnete sein rechtes Knie am Rande des Formel-1-Rennens in Monza als beschwerdefrei. Eine konkrete Zusage für sein nächstes Turnier gab er allerdings nicht.

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Fünf Worte nehmen einen Teil der Sorge

Sinner wurde bei seinem Besuch des Großen Preises von Italien auf den Zustand des Knies angesprochen. Seine Antwort fiel knapp aus: „Das Knie? Es ist alles in Ordnung.“ Die Aussage ist für den 25-Jährigen bedeutsam, weil ihn genau dieses Problem zur Absage der US Open gezwungen hatte.

Sein letztes Match war das Wimbledon-Finale, das er in vier Sätzen gegen Alexander Zverev gewann. Danach verzichtete Sinner bereits auf die Masters-Turniere in Montreal und Cincinnati. Vor den US Open erklärte er, dass sein Team und die medizinische Abteilung mehr Zeit für die Erholung benötigten.

Meldelisten sind noch keine Startgarantie

Sinner steht auf den Teilnehmerlisten mehrerer Turniere nach den US Open. Als wahrscheinlichste Optionen gelten die Veranstaltungen in Peking und Shanghai. Die China Open beginnen am 30. September, Sinner ist dort Titelverteidiger.

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Der Eintrag in einer Meldeliste bestätigt jedoch noch nicht, dass der Körper die Belastung eines Wettkampfs bereits verträgt. Zwischen einem schmerzfreien Alltag und mehreren Matches innerhalb weniger Tage liegt ein wichtiger Unterschied. Sinners knappe Antwort verbessert die Ausgangslage, ersetzt aber keinen offiziell festgelegten Comebackplan.

Geduld bleibt Teil der Titelverteidigung

Die Pause kostete Sinner nicht nur die Teilnahme an den US Open, sondern auch die Möglichkeit, unmittelbar nach seinem Wimbledon-Erfolg weiteren Rhythmus aufzubauen. Sein Team hat sich dennoch für zusätzliche Erholung entschieden. Das spricht dafür, dass die langfristige Belastbarkeit wichtiger war als eine schnelle Rückkehr zu einem einzelnen Großereignis.

Der vorsichtige Kurs schützt zudem den restlichen Saisonplan vor einem Rückschlag, der eine weitere Pause erforderlich machen könnte.

Peking bietet einen naheliegenden Einstieg, weil Sinner dort sportlich viel zu verteidigen hat und anschließend in Shanghai antreten könnte. Die Vorbereitung muss nun zeigen, ob Aufschlag, Richtungswechsel und längere Ballwechsel ohne Reaktion des Knies möglich sind.

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Die Nachricht aus Monza ist somit ermutigend, aber bewusst begrenzt. Sinner hat die zentrale körperliche Sorge vorerst entschärft. Wann daraus wieder ein Turnierstart wird, hängt von den nächsten Belastungstests und nicht von der Kürze seiner optimistischen Antwort ab.

Jannik Sinner
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