Wimbledon: der letzte Ort alter Traditionen



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Wimbledon: der letzte Ort alter Traditionen

Nach zwei Jahren Abwesenheit ist Wimbledon, das berühmteste Tennisturnier der Welt, zurück auf den Rasen des All England Club in London. Im vergangenen Jahr musste das Turnier aufgrund der weltweiten COVID-19-Pandemie abgesagt werden, auch dank der 2003 vereinbarten Versicherungsgarantien, die es dem Vorstand der Church Road ermöglichten, wirtschaftlich nicht zu verlieren, wie es bei den anderen Majors der Fall war.

Dieses Jahr wird die letzte Saison sein, in der Mittlere Sonntag gespielt wird, die ab dem nächsten Jahr nicht mehr sein wird. Eine jahrhundertealte Tradition, die fällt, aber es gibt viele andere, die trotz der Zeit widerstehen.

Alle Spiele der Einzel-, Doppel- und Mixed-Doppel der vierten Runde werden dann am Manic Monday zu Beginn der zweiten Woche ausgetragen. Spielerinnen werden während der Spiele immer mit Miss oder Mrs angesprochen. Männer werden stattdessen nur mit dem Nachnamen genannt, aber manchmal können sie mit dem Titel Mr.

Die Farben von Wimbledon sind Grün, Lila und Weiß. Sie können sie im Logo des Turniers sehen, in den Blumen, die den All England Club bedecken, und in den Gadgets, die im Museumsshop verkauft werden.

Wimbledon: eine Welt mit jahrhundertealten Traditionen

Während des Turniers fliegt um neun Uhr morgens ein Falke namens Rufus über eine Stunde lang über die Rasenflächen, bevor die Tore geöffnet werden, um die Tauben abzuwehren, die Spieler ablenken könnten.

Da die Spieler der Ursprünge des Turniers weiße Outfits tragen mussten, sind heute jedoch kleine Andeutungen anderer Farben möglich. Selbst die größten Champions müssen sich keine Sorgen machen.

Erinnern Sie sich an Federer, wann er seine Schuhe wechseln musste, weil sie eine farbige Sohle hatten? Wenn Sie ein Frühaufsteher sind, Freizeit haben und ohne Ticket durch das Championships-Tor eintreten möchten, dann stellen Sie sich besser an!

Die Warteschlange ist in Wimbledon zu einer Legende geworden, mit Fans, die Nachttische organisieren, um am nächsten Morgen einzutreten. Eine Tasse Erdbeeren und Sahne und was noch? Die Legende besagt, dass die Organisatoren in den frühen Tagen des Turniers beschlossen haben, den Zuschauern gegen Gebühr Erdbeer- und Sahnebecher anzubieten, um den kaputten und teuren Pflug zum Mähen des Grases zu ersetzen.

Eine andere Legende besagt, dass einer der Telegraph-Korrespondenten während der Eröffnungsausgabe in seinem Notizbuch folgende Worte notierte: "Kurz vor Beginn des Finales hatte sich der Erfrischungspavillon komplett geleert...

für Erdbeeren und Sahne!" Erdbeeren und Sahne sind wohl die bekannteste Tradition der Championships. Natürlich mit einem Glas Pimm's!