Wimbledon-Tag 1 Zusammenfassung: Murray aufgeregt, Djokovic beeindruckt, Regen



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Wimbledon-Tag 1 Zusammenfassung: Murray aufgeregt, Djokovic beeindruckt, Regen

Andy Murray begeisterte das Publikum am ersten Tag von Wimbledon 2021. Vier Jahre nach seiner Niederlage gegen Sam Querrey ist Andy Murray zurück am Center Court von Wimbledon. Der zweimalige Meister der Championships spielt in der ersten Runde des Turniers gegen Nikoloz Basilasvili ein nahezu perfektes Spiel mit 6:3, 6:4, 5:0.

Das legendäre Rasenturnier des All England Club lüftete den Vorhang für die 134. Auflage. Doch der Vorhang wurde wegen des Regens spät aufgezogen, die eigentliche große Konstante, die Geschichte, die sich von 1877 bis heute jedes Jahr wiederholt.

Und ohne Regen, zum Guten oder zum Schlechten, wäre es nicht Wimbledon. Was uns beeindruckt hat, ist offensichtlich Novak Djokovic. Der Regen lähmt den Neustart von Wimbledon 2021, gefährdet aber nicht den ersten Sieg des Serben.

Der Titelverteidiger, der traditionell das Programm auf dem Center Court eröffnet, löst nach einem ausgesprochen komplizierten ersten Satz mit Jack Draper, Finalist der Junioren-Auslosung 2018, die Herausforderung in vier Sätzen mit dem Endstand von 4-6, 6-1, 6-2, 6-2 und besteht zum sechzehnten Mal in seiner Karriere den ersten Rundenschnitt.

Siege für Iga Swiatek, Sloane Stephens, Garbine Muguruza, Aryna Sabalenka und Sofia Kenin. Die zweimalige Meisterin Petra Kvitova fiel aus.

Das Beste und das Schlimmste vom London Slam

Johanna Konta ist nicht in Wimbledon, wegen der Covid-19-Positivität eines Mitglieds ihres Teams vom Turnier ausgeschlossen.

Laut Protokoll muss Konta zehn Tage lang isoliert bleiben. Sie wird daher in der ersten Runde gegen Katerina Siniakova, in der sie von Lucky Loser Yafan Wang antreten wird, nicht das Feld betreten können. Sprechen wir über das Gras auf den Rasenflächen der Londoner Gerichte in der Church Road.

Seit Jahren beobachten wir einen immer schnelleren Rückgang des Grases. Gestern, nach dem ersten Tag, begann der Rasen in der Nähe der Grundlinie des Center Courts trotz der wenigen Spiele zu verderben: wovon hängt das alles ab? Eine Klimakrise, die unaufhaltsam voranschreitet, eine andere Pflege des Rasens oder eine Rasenzusammensetzung, die immer langsamer wird wie Sandplätze? Heute stehen Serena Williams und Roger Federer auf dem Platz. Fotokredit: Reuters