Mischa Zverev warnt Nadal vor Veränderungen, die die Elternschaft mit sich bringt

Der 36-jährige Nadal ist Mitte Oktober zum ersten Mal Vater geworden.

by Fischer P.
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Mischa Zverev warnt Nadal vor Veränderungen, die die Elternschaft mit sich bringt

Mischa Zverev hat Rafael Nadal gewarnt, dass er wahrscheinlich einige Änderungen an seinem täglichen Training und seiner Routine vornehmen muss, nachdem er Vater geworden ist. Vor zwei Wochen berichteten spanische Medien, dass der 36-jährige Nadal und seine Frau Xisca Eltern eines kleinen Jungen geworden sind.

„Das Leben wird sich extrem verändern – für die Frau, aber auch für den Vater. Du musst jeden Morgen zwei, drei Stunden trainieren, dann ist Regeneration oder Fitness angesagt. Normalerweise wärmst du dich eine halbe Stunde auf, dann trainierst du zwei Stunden, dann eine Stunde Regeneration.

Ich kenne das von mir selbst: Wenn man ein Kind hat, sagt man auch manchmal: „Morgen mache ich Regeneration und heute muss ich mich nicht aufwärmen“. So werden aus dreieinhalb Stunden Training am Morgen zwei oder eineinhalb“, sagte Zverev gegenüber Eurosport Deutschland.

Zverev warnt davor, dass Nadal wahrscheinlich Änderungen erfahren wird

Zverev, der seit 2017 verheiratet ist, sagt, seine Familie sei ihm immer wichtiger gewesen als Tennis. Aber er versteht, dass das bei anderen Spielern nicht unbedingt der Fall sein muss.

„Man muss sich überlegen, wie man das angehen will, wie egoistisch – auch das klingt doof. Tennis oder Familie? Es ist nicht einfach, beides zu kombinieren. Für mich stand die Familie immer an erster Stelle.

Man muss nachts aufstehen und helfen, das ist vor einem Match nicht ideal. Bei Rafa kann es anders sein“, fügte Zverev hinzu. Da es Nadal finanziell sehr gut geht, könnte das laut Zverev der Vorteil sein, den der Spanier in dieser bestimmten Situation zu seinen Gunsten nutzen kann.

„Wenn man so erfolgreich ist wie Rafa, hat man aber die finanziellen Mittel, um so viele Leute mitzunehmen, dass der Alltag reibungslos laufen kann. Das macht es einfacher. Anders ist es bei Spielern, die in der Weltrangliste um Platz 50 oder 60 rangieren. Sie haben Ihre Frau und Ihren Trainer dabei und plötzlich auch das Kind", schloss Zverev.

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