Vajda: Andre Agassi und Novak Djokovic haben nicht die richtige Verbindung gefunden



by FISCHER P.

Vajda: Andre Agassi und Novak Djokovic haben nicht die richtige Verbindung gefunden

Dieser Start ins Jahr 2022 war für Novak Djokovic nicht einfach. Der jetzt ehemalige Nummer 1 der Welt konnte den Titel bei den Australian Open aufgrund des bekannten Impfproblems nicht verteidigen, was seine Saison stark beeinträchtigen könnte.

Das serbische Phänomen kam nicht über das Viertelfinale in Dubai hinaus, wo er sich in zwei Sätzen einem wilden Jiri Vesely geschlagen geben musste. Diese Niederlage kostete ihn den ersten Platz in der ATP-Rangliste zugunsten von Daniil Medvedev, der die 27.

Nummer 1 in der Geschichte des Herrentennis wurde. Als ob das nicht genug wäre, wird der 20-fache Grand-Slam-Champion nicht an den Masters 1000 in Indian Wells und Miami teilnehmen können, da er nicht geimpft ist.

Die bevorstehende Abschaffung des Green Pass in Frankreich soll ihm stattdessen erlauben, das Turnier in Monte Carlo und vor allem Roland Garros zu spielen. Vor wenigen Tagen traf die Bekanntgabe der Trennung zwischen Nole und seinem historischen Trainer Marian Vajda ein.

In einem langen Interview mit Aktuality erinnerte sich der Slowake an die besonderen Momente, die er zusammen mit Djokovic erlebte.

Die besten Erinnerungen an Marian Vajda

Er sagte: „Ich erinnere mich mit großer Zuneigung an alle Siege.

Wir haben viele unvergessliche Momente erlebt, aber der wichtigste war vielleicht der Sieg in Wimbledon 2011. Novak Djokovic besiegte damals den Titelverteidiger und Weltranglistenersten Rafael Nadal mit drei Sätzen zu eins.

Er gewann Wimbledon zum ersten Mal in seiner Karriere und wurde der neue König des Herrentennis. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten Roger Federer und Rafael Nadal die Tour monopolisiert. Nach diesem Erfolg konnte ich endlich sagen, dass ich den besten Spieler der Welt trainiert habe." Eine Rückkehr ins Coaching schließt Vajda nicht aus: „Ich würde gerne etwas Neues erleben, einen anderen Spieler an die Spitze bringen, aber die Messlatte liegt sehr hoch.

Nicht alle Partnerschaften funktionieren so, wie sie sollten. Ivan Lendl half Andy Murray, seine Träume zu verwirklichen, aber dann hatte er nicht den gleichen Erfolg mit Alexander Zverev. Gleiches gilt für Andre Agassi mit Novak Djokovic. Es ist gar nicht so einfach, die richtige Verbindung zu finden."

Andre Agassi Novak Djokovic