Butterworth: "Novak Djokovic ist einer der gefährlichsten Menschen der Welt"



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Butterworth: "Novak Djokovic ist einer der gefährlichsten Menschen der Welt"

Benjamin Butterworth griff Novak Djokovic, den Wimbledonsieger von 2022, unverhohlen an. Der Journalist kritisierte die Haltung des serbischen Meisters in Bezug auf den Impfstoff. Butterworth erklärte: "Der Impfstoff ist unerlässlich, wenn man das Coronavirus besiegen will, und die Position von Novak Djokovic ist nicht hilfreich.

Nole ist im Moment einer der gefährlichsten Menschen auf dem Planeten. Novak hat mit seinen Handlungen viele Menschen in Gefahr gebracht, und er merkt es nicht einmal. Wir wissen, dass geimpfte Menschen das Virus weitaus seltener übertragen, daher ist die doppelte Dosis ein großer Vorteil.

Obwohl er einer der berühmtesten Männer der Welt ist und eine große Verantwortung trägt, hat sich Djokovic dafür entschieden, sein Image zu nutzen, um andere dazu zu bewegen, sich nicht impfen zu lassen."

Während des Wimbledon-Turniers bekräftigte der Serbe, dass er sich nicht impfen lassen wolle: "Ich warte auf gute Nachrichten aus den Vereinigten Staaten, denn ich möchte vor den US Open noch ein paar Turniere spielen.

Wenn das nicht klappt, muss ich eine andere Lösung finden. Ehrlich gesagt, bezweifle ich, dass ich auf Punktejagd gehen werde."

Djokovic in Wimbledon 2022

Novak Djokovic holte sich am vergangenen Sonntag seinen siebten Wimbledon-Titel und belebte damit eine Saison, die zu verhängnisvoll zu werden drohte.

Der Serbe, der die sieben Siege seines Idols Pete Sampras an der Church Road egalisiert hat, hat nun 21 Majors gewonnen und damit den Abstand zu Rafael Nadal in der ewigen Bestenliste verringert. Die ersten sechs Monate des Jahres 2022 waren für die ehemalige Nummer 1 der ATP nicht besonders erfreulich, denn er zahlte einen sehr hohen Preis für seine Entscheidung, sich nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Der 35-jährige Belgrader konnte nicht nur seinen Titel bei den Australian Open nicht verteidigen, sondern geriet auch in den Fokus der Öffentlichkeit und erlitt einen schweren Imageschaden. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge könnte Nole nicht in die USA reisen, um am amerikanischen Masters 1000 und an den US Open teilzunehmen.

In einer Pressekonferenz nach seinem Triumph in London verriet Djokovic, dass er keine kleineren Turniere spielen wird, um auf Punktejagd zu gehen.