Top-Trainer verteidigt Novak Djokovics Haltung



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Top-Trainer verteidigt Novak Djokovics Haltung

Novak Djokovic zahlte einen sehr hohen Preis für seine Entscheidung, sich nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die ehemalige ATP-Nummer 1 konnte nicht nur ihren Titel bei den Australian Open zu Beginn des Jahres nicht verteidigen, sondern erlitt auch einen schweren Imageschaden.

Aus dem gleichen Grund musste der serbische Champion im Frühjahr auf die Masters 1000 in Indian Wells und Miami verzichten. Der 35-Jährige aus Belgrad hatte mehr Mühe als erwartet, die richtigen Automatismen zu finden und musste einige überraschende Niederlagen einstecken.

Nach der Enttäuschung in Roland Garros gelang es Nole, sich in Wimbledon zu rehabilitieren und zum siebten Mal in seiner Karriere zu triumphieren. Djokovic zog mit seinem Idol Pete Sampras gleich und verringerte den Abstand zu Rafael Nadal in der Grand-Slam-Gesamtwertung.

Novak befindet sich im Urlaub in Kroatien und wartet darauf, ob er in die Vereinigten Staaten fliegen kann, um am letzten großen Turnier der Saison teilzunehmen. In einem Interview mit der kroatischen Website "Slobodna Dalmacija" kam Goran Ivanisevic auf Djokovics Entscheidung zurück, sich nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Ivanisevic über Novak Djokovic

In einem Interview für die kroatische Website Slobodna Dalmacija am Rande des Turniers in Umag kam Goran Ivanisevic auf die Entscheidung von Novak Djokovic zurück, sich trotz seiner Rückschläge bei den Australian Open und der von den Vereinigten Staaten auferlegten Beschränkungen nicht impfen zu lassen.

"Ich hoffe, dass diese Entscheidungen zur Impfpflicht wieder rückgängig gemacht werden. In Australien, in Roland Garros und in Wimbledon haben sich Menschen infiziert, ohne dass jemals etwas Ernsthaftes passiert ist.

Es gibt so viele Widersprüche, ich wurde geimpft, für mich ist das kein Problem, aber zweieinhalb Jahre lang haben sie uns terrorisiert, wenn man infiziert ist, ist es, als hätte man die Krätze, sie schmeißen dich und das Team raus.

Wir waren auf der Mauer der Schande" Mehr als 12.000 Menschen haben eine Online-Petition unterzeichnet, in der die amerikanische Regierung und die USTA aufgefordert werden, ihre Regeln bezüglich der Impfung zu ändern.

Derzeit kann Djokovic gemäß den Einwanderungsbestimmungen nicht ohne einen vollständigen Impfstatus einreisen. In der Petition heißt es dazu: "Es gibt in diesem Stadium der Pandemie absolut keinen Grund, Djokovic die Teilnahme an den US Open 2022 zu verweigern"

Danach heißt es: "Die US-Regierung und die USTA müssen zusammenarbeiten, damit er spielen kann. Wenn ungeimpfte amerikanische Spieler spielen dürfen, muss auch Djokovic als eine der Legenden des Sports spielen dürfen. MACH ES MÖGLICH, USTA!"