Zverev äußert sich zu Djokovics beeindruckender Rückkehr nach zweimonatiger Pause



by IVAN ORTIZ

Zverev äußert sich zu Djokovics beeindruckender Rückkehr nach zweimonatiger Pause

Die frühere Nummer 25 der Welt, Mischa Zverev, sagt, es sei beeindruckend, wie Novak Djokovic sich erholt hat, nachdem er die gesamte nordamerikanische Hartplatzsaison verpasst hatte. Nachdem er Wimbledon gewonnen hatte, übersprang Djokovic die gesamte nordamerikanische Hartplatzsaison, da er als ungeimpfter Ausländer nicht in die USA und nach Kanada einreisen durfte.

Nach einer zweimonatigen Pause vom Tennis kehrte Djokovic zurück, indem er bei den Tel Aviv Open und Astana Open zwei aufeinanderfolgende Titel holte. Alexander Zverev, der seit seinem Kreuzbandriss bei den French Open nicht mehr gespielt hat, wird voraussichtlich zu Beginn der Saison 2023 wieder aktiv.

Mischa Zverev hofft, dass sein Bruder ein erfolgreiches Comeback feiert, wenn er wieder spielberechtigt ist. "Ich denke, das ist unglaublich stark. Novak kommt zurück, gewinnt zwei Turniere - und das war's. Offensichtlich war er nicht verletzt und hatte nur eine Pause, aber er kommt mit viel Selbstvertrauen und spielt sein Ding herunter.

Ich bin sicher, er wird noch besser. Das ist sehr beeindruckend, besonders mit 35", sagte Zverev gegenüber Eurosport Deutschland.

Djokovic hat jetzt 90 Titel

Nach seinem Sieg bei den Astana Open hat Djokovic nun 90 Titel in seiner Sammlung.

Djokovic braucht jetzt 20 weitere Titel, um den Allzeitrekord von Jimmy Connors von 109 Titeln zu schlagen. Bei den Astana Open korrigierte Djokovic den Interviewer, der annahm, er habe nie davon geträumt, 90 Titel zu gewinnen.

„Eigentlich habe ich es gewagt zu träumen. Ich hatte immer gehofft, dass ich eine große Karriere machen würde. Natürlich wusste ich nicht, wie viele Endspiele ich spielen würde, wie viele Turniere ich gewinnen würde, aber meine Absicht war es immer, die höchsten Höhen in unserem Sport zu erreichen.

Ich bin einfach sehr dankbar und gesegnet, in dieser Phase meines Lebens so gut spielen zu können. Wissen Sie, 35 ist nicht 25. Aber ich denke, dass die Erfahrung in solchen Matches und bei großen Anlässen auch hilft, mental richtig vorzugehen", erklärte Djokovic.