Der Ex-Trainer von Daniil Medwedew kommentiert Novak Djokovics Visa-Debakel



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Der Ex-Trainer von Daniil Medwedew kommentiert Novak Djokovics Visa-Debakel

Der frühere französische Tennisspieler Jean-Rene Lisnard lobte Novak Djokovic dafür, dass er an seinen Überzeugungen und Prinzipien festhielt. Lisnard, der in der Vergangenheit Daniil Medvedev trainierte, wurde gebeten, seine Meinung zum Visa-Debakel in Australien zu äußern.

Anfang dieses Jahres wurde Djokovics Visum für Australien widerrufen und er wurde aus dem Land ausgewiesen. Infolgedessen nahm der neunmalige Australian Open-Rekordsieger bei den Australian Open nicht am Turnier teil.

Lisnard: Australian Open wegen Abwesenheit von Djokovic verloren

Djokovic ist Djokovic, und er wird es bleiben, unabhängig von der Teilnahme oder Nicht-Teilnahme an den Australian Open. Er ist Superowitsch! Wenn er bei diesem oder jenem Turnier nicht spielt, was passiert dann mit ihm? Nur das Turnier wird darunter leiden.

Er kämpft für seine Rechte – und ich denke, er hat recht. Vorher mochte ich ihn nicht wirklich, aber je weiter diese ganze Situation fortschritt, desto mehr Sympathie empfand ich für ihn. Er ist der Einzige in dieser Tenniswelt, der die Dinge beim Namen nennen und machen kann, was er will.

Das verdient großen Respekt. Das fällt Novak aber leichter als jungen Tennisspielern, weil er schon alles gewonnen hat, was möglich ist. Wäre er ein 20-jähriger Spieler, stünde er am Anfang seiner Reise, wäre die Situation anders.

Allerdings kann er sich auf jeden Fall leisten, was sonst niemand leisten kann“, sagte Lisnard gegenüber Sport-Express Russland. Nachdem Djokovic aus Australien abgeschoben wurde, wurde ihm auch ein dreijähriges Einreiseverbot auferlegt.

Es gibt jedoch eine Chance, sein Visaverbot wird aufgehoben und er darf nächsten Januar in Australien spielen. In einem kürzlich geführten Interview sagte der Chef der Australian Open, Craig Tiley, das Turnier würde Djokovic sehr gerne wieder im Turnier im Jahr 2023 haben.

In den letzten Monaten hat Djokovic die Hoffnung geäußert, dass die australische Regierung ihm erlauben würde, in das Land zurückzukehren Januar.