Sebastian Korda reflektiert über sein ATP-Finale gegen Djokovic

Korda konnte Djokovic im Adelaide-Finale nur knapp schlagen.

by Faruk Imamovic
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Sebastian Korda reflektiert über sein ATP-Finale gegen Djokovic

Sebastian Korda gestand, dass es "eine surreale Erfahrung" war, im Finale gegen Novak Djokovic zu spielen. Korda, 22, betrat das Finale des Adelaide International als Underdog, machte Djokovic aber extrem hart arbeiten. Am Ende verpasste Korda es nur knapp, Djokovic zu schlagen, als der Serbe einen Meisterschaftspunkt rettete, bevor er den Amerikaner 6-7 (8) 7-6 (3) 6-4 besiegte.

Außerdem spielte Korda zum ersten Mal in seiner Karriere gegen Djokovic. "Ich habe ihn mein ganzes Leben lang im Fernsehen gespielt. Es war eine unglaubliche Erfahrung für mich. Ich war sehr nahe dran, aber ich werde wie immer viel aus dem Match lernen.

Unglücklicherweise, aber deshalb ist es so gut. Während des Spiels hast du viel Spaß. Was das Publikum betrifft, sie waren unglaublich. Es ist etwas Surreales, gegen Novak Djokovic im Finale zu spielen, etwas, das ich nicht vergessen werde", sagte Korda laut Punto de Break.

Korda kam Djokovic sehr nahe

Korda brach Djokovic im neunten Spiel für eine 5-4-Führung, verpasste aber drei aufeinanderfolgende Satzbälle im zehnten Spiel. Nachdem er drei Satzbälle verpasst hatte, rettete Korda aber auch einen Satzball im zwölften Spiel, um einen Tie-Break zu erzwingen.

Im Tie-Break rettete Korda noch einen Satzball, bevor er seinen siebten Satzball nutzte, um einen extrem engen ersten Satz zu gewinnen. Im zwölften Spiel des zweiten Satzes - als Djokovic diente, um im Spiel zu bleiben - verwandelte Korda keinen Meisterschaftspunkt.

Nachdem er einen Meisterschaftspunkt gerettet hatte, dominierte Djokovic den Tie-Break des zweiten Satzes fast vollständig, um das Match in einen Entscheidungssatz zu bringen. Im vierten Spiel des zweiten Satzes verpasste Djokovic zwei Breakbälle.

Aber im zehnten Spiel - als Korda diente, um im Spiel zu bleiben - sicherte sich Djokovic im dritten Satz den ersten Break und vollendete damit sein Comeback-Sieg.

Sebastian Korda
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