Novak Djokovic auf Kurs für rekordverdächtigen Jahresabschluss



by FARUK IMAMOVIC

Novak Djokovic auf Kurs für rekordverdächtigen Jahresabschluss
© Getty Images Sport/Dean Mouhtaropoulos

Novak Djokovic, der serbische Tennis-Star, bleibt auf Kurs, um zum achten Mal den Jahresabschluss als Nummer 1 der Welt zu beenden. Bei den Paris Masters schlug er Tomas Martin Etcheverry in einem klaren 6-3, 6-2-Sieg. Für Djokovic war es das erste Einzelmatch seit Mitte September, als er für Serbien in der Gruppenphase des Davis Cups spielte.

"Zu Beginn des Spiels war es für mich etwas schwierig, den Rhythmus zu finden", gestand der topgesetzte Djokovic auf dem Platz, "aber gegen Ende des zweiten Satzes war es wirklich gut."

Dramatische Szenen und Ergebnisse bei den Paris Masters

Die jüngste Entwicklung bei den Paris Masters hat die Chancen von Djokovic erhöht, den Vorsprung vor der Nummer 2, Carlos Alcaraz, zu vergrößern.

Dieser verlor gegen den Qualifikanten Roman Safiullin, wodurch Alcaraz die einzige Bedrohung für Djokovics Spitzenposition wurde, insbesondere nachdem Daniil Medvedev durch eine Niederlage gegen Grigor Dimitrov aus dem Rennen fiel.

Während des Turniers sorgte Medvedev für zusätzliches Drama, als er mit dem Publikum aneinandergeriet und nachdem er seinen Schläger geworfen hatte, Buhrufe erntete. Er konterte mit einer direkten Botschaft an die Zuschauer: "Wenn einer pfeift, spiele ich nicht.

Ihr pfeift nicht, ich spiele. Also haltet eure Münder." Inzwischen sind Tommy Paul und Casper Ruud aus dem Rennen um die ATP Finals ausgeschieden. Doch Stars wie Stefanos Tsitsipas, Alexander Zverev und andere bleiben im Wettbewerb für die begehrten Plätze beim Turnier in Turin.

Vor den Paris Masters hatten bereits Djokovic, Alcaraz, Medvedev, Jannik Sinner und Andrey Rublev ihre Plätze für die ATP Finals gesichert.

Große Ziele und die Liebe zum Spiel

Für Djokovic, der den Männerrekord mit sieben Jahresendplatzierungen als Nummer 1 hält, ist das Streben nach der Spitzenposition mehr als nur eine Zahl.

"Natürlich ist meine größte Motivation immer noch die Liebe zum Spiel. Ich konkurriere wirklich gerne", sagte er in einer Pressekonferenz am Samstag. Mit all den Spannungen und Dramen, die sich bei den Paris Masters entfalten, ist die Tenniswelt gespannt, wer am Ende die Oberhand behalten wird.

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