Djokovic vs. Rune: Hinter den Kulissen eines epischen Tenniskampfes

Djokovic, der aktuelle Weltranglistenerste, hatte in Turin einen herausfordernden Dreisatzkampf gegen die Nummer 10 der Welt, Holger Rune, zu bestehen.

by Faruk Imamovic
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Djokovic vs. Rune: Hinter den Kulissen eines epischen Tenniskampfes
© Getty Images Sport/Clive Brunskill

In einer ehrlichen Reflexion über seinen jüngsten Sieg bei den ATP Finals 2023 gab der weltbekannte serbische Tennisspieler Novak Djokovic zu, dass er "nicht glücklich" darüber war, während seines Eröffnungsspiels gegen Holger Rune zwei Schläger zerstört zu haben.

Djokovic, der für seine emotionale Spielweise bekannt ist, erkannte an, dass das Zerschlagen von Schlägern zwar eine Spannungsfreisetzung darstellen kann, betonte jedoch, dass es "vielleicht intelligentere Wege gibt, die Frustration abzubauen" während der Spiele.

Ein hart erkämpfter Sieg

Djokovic, der aktuelle Weltranglistenerste, hatte in Turin einen herausfordernden Dreisatzkampf gegen die Nummer 10 der Welt, Holger Rune, zu bestehen. Im Laufe des Spiels offenbarte Djokovic seine Frustration, als er durch zwei Doppelfehler früh im dritten Satz seinen Aufschlag verlor, was zum Bruch zweier Schläger führte.

Der 36-jährige Serbe strebt bei den diesjährigen Meisterschaften einen Rekordsieg an, um mit seinem siebten Titel den bisherigen Rekordhalter Roger Federer zu übertreffen.

Reflexion und Selbstkritik

Selbstkritische Worte von Djokovic In einem anschließenden Interview reflektierte Djokovic über den Vorfall und seine allgemeine Einstellung zum Schlägerbruch.

"Ich bin nicht glücklich damit. Ich mag es nicht, dass ich das getan habe, aber es ist passiert, und ich muss die Verantwortung übernehmen", sagte er. Obwohl er zugab, dass solch ein Ausbruch in der Vergangenheit manchmal dazu geführt hat, dass er sich freier fühlte und besser spielte, betonte er, dass es bessere Methoden gibt, mit Frustration umzugehen.

Physische Überlegenheit im Spiel gegen Rune?

Auf die Frage, ob er sich während des Spiels gegen Rune körperlich überlegen gefühlt habe, gab Djokovic eine gemessene Antwort. Er lobte Rune für dessen Fitness und Ausdauer und bemerkte, dass Rune trotz der anstrengenden Spielphasen nicht übermäßig erschöpft schien.

Djokovic hob Runes dynamisches Spiel und verbesserte Rückhand hervor und erwähnte die positive Auswirkung der Zusammenarbeit mit Boris Becker auf Runes Spiel.

Zusätzliche Informationen

Novak Djokovic, der 97-fache ATP-Titelsieger, wird im nächsten Spiel der Green Group auf den Weltranglisten-Vierten Jannik Sinner treffen, bevor er gegen Stefanos Tsitsipas antritt.

Mit seinem Streben nach einem Rekordsieg bei den ATP Finals bleibt Djokovic eine zentrale Figur im Welttennis und ein Beispiel für die komplexen Emotionen, die im professionellen Sport zum Tragen kommen.

Holger Rune
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