Novak Djokovic offenbart: So kämpfte ich mich zurück an die Spitze

Novak Djokovic, einer der größten Namen im Welttennis, hat offen über die Zeit gesprochen, in der er ernsthaft über ein Karriereende nachdachte.

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic offenbart: So kämpfte ich mich zurück an die Spitze
© Getty Images/Clive Brunskill

Novak Djokovic, einer der größten Namen im Welttennis, hat offen über die Zeit gesprochen, in der er ernsthaft über ein Karriereende nachdachte. Dieser dunkle Abschnitt seiner sonst so glanzvollen Laufbahn fiel in die Zeit nach seiner Ellbogenoperation, einem Moment, in dem er sich „elend auf dem Platz“ fühlte und das „schlechteste Tennis“ seiner Karriere spielte.

Djokovic, der die Tenniswelt seit Jahren dominiert, erinnerte sich kürzlich auf dem Upfront Summit 2024 an diese schwere Zeit, sechs Jahre zuvor, als die anhaltenden Probleme mit seinem Ellbogen ihn fast zum Rücktritt bewogen hätten.

Nach einer herausfordernden Saison 2017, die er aufgrund einer Ellbogenverletzung vorzeitig beendete, sah sich Djokovic gezwungen, im Januar 2018 einen chirurgischen Eingriff vornehmen zu lassen, nachdem die Beschwerden zu Beginn der Saison nicht nachließen.

Die Rückkehr auf den Platz war jedoch alles andere als triumphal, mit schockierenden Niederlagen gegen Taro Daniel und Benoit Paire bei den Turnieren in Indian Wells und Miami im März 2018.

Die Wende zum Besseren

Trotz des schwierigen Starts fand Djokovic im Verlauf der Sandplatzsaison wieder zu seiner Form zurück, erreichte das Halbfinale der Italian Open und das Viertelfinale der French Open.

Sein endgültiger Durchbruch kam jedoch beim Queen’s Club Championships, wo er ins Finale einzog, gefolgt von einem triumphalen Sieg bei den Wimbledon Championships 2018 – seinem 13. Grand-Slam-Titel, der eine zwei Jahre andauernde Durststrecke beendete.

Dieser Sieg markierte den Beginn einer weiteren dominanten Phase in Djokovics Karriere, in der er seit seinem 30. Lebensjahr unglaubliche 12 seiner 24 Grand-Slam-Titel gewann. Djokovic betonte die Bedeutung seines Teams und der gemeinsamen Entscheidung, sich nicht vom professionellen Tennis zurückzuziehen, sondern nach dem nächsten Kapitel zu streben.

Der 36-jährige Serbe sprach auch über seine Überzeugung in Bezug auf Prävention und seine generelle Abneigung gegen Operationen und Schmerzmittel, die ihn dazu bewegte, trotz seiner Verletzung weiterspielen zu wollen.

„Ich glaube sehr stark an Prävention, nicht nur im Sport, sondern eigentlich in allem im Leben“, so Djokovic. Die Entscheidung zur Operation traf er letztlich widerwillig, als klar wurde, dass es keine andere Lösung gab.

Djokovics Geschichte ist nicht nur ein Beweis für seine physische Stärke, sondern auch für seine mentale Widerstandsfähigkeit. Seine Fähigkeit, aus den tiefsten Tiefen zurückzukommen und seine Karriere zu neuen Höhen zu führen, dient als Inspiration für viele innerhalb und außerhalb der Sportwelt.

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