Novak Djokovic über Ivanisevic-Trennung: "Wir haben das Maximum gegeben"

Novak Djokovic, eine Ikone des Welttennis, hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, als er das Ende seiner Zusammenarbeit mit dem langjährigen Trainer Goran Ivanisevic bekannt gab.

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic über Ivanisevic-Trennung: "Wir haben das Maximum gegeben"
© Getty Images/Julian Finney

Novak Djokovic, eine Ikone des Welttennis, hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, als er das Ende seiner Zusammenarbeit mit dem langjährigen Trainer Goran Ivanisevic bekannt gab. Diese Nachricht markierte das Ende einer der erfolgreichsten Spieler-Trainer-Beziehungen in der Geschichte des Tennissports.

Unter Ivanisevics Ägide erreichte Djokovic Meilensteine, die in der Tenniswelt ihresgleichen suchen. Der 36-Jährige wurde der erste Spieler in der Geschichte, der 400 Wochen an der Spitze der ATP-Rangliste stand, und verdoppelte seine Grand-Slam-Titelanzahl von 12 auf beeindruckende 24.

Die Erfolge, die Djokovic in seiner Zeit mit Ivanisevic, selbst einst die Nummer 2 der Welt, verbuchen konnte, sind bemerkenswert. Doch die jüngsten Ergebnisse blieben hinter den Erwartungen zurück. Nachdem er drei der vier Grand-Slam-Turniere im Jahr 2023 gewann, wurde Djokovics Dominanz bei den Australian Open durch eine Niederlage gegen Jannik Sinner gebrochen, gefolgt von einer überraschenden Niederlage gegen Luca Nardi bei den Indian Wells.

Einvernehmliche Trennung und neue Wege

Die Entscheidung zur Trennung folgte nach der Niederlage gegen Nardi, wobei Ivanisevic bereits im Sommer das Gefühl hatte, dass ihre Partnerschaft sich dem Ende zuneigte. Die Trennung kam daher nicht überraschend.

Djokovic selbst betonte vor seinem ersten Auftritt auf Sandplatz in dieser Saison in Monte Carlo die Einfachheit der Entscheidung. „Wir beide fühlten einfach, dass wir in dieser Beziehung das Maximum gegeben haben und es Zeit war, weiterzuziehen.

Es ist sehr einfach“, so Djokovic. Ivanisevic bleibt für Djokovic ein wichtiger Teil seiner Karriere und weiterhin ein guter Freund der Familie. „Er bleibt einer der erfolgreichsten Trainer in der Geschichte des Spiels.

Was wir erreicht haben, kann nicht gelöscht werden. Die Ergebnisse und die Geschichte sprechen für sich“, fügte der Serbe hinzu.

Blick in die Zukunft

Die Tenniswelt wartet nun gespannt darauf, wer als dauerhafter Nachfolger Ivanisevics fungieren wird.

Djokovic wurde bereits mit Nenad Zimonjic in Monte Carlo gesehen, einem langjährigen Bekannten aus dem Davis Cup und dem United Cup, der in den kommenden Monaten eine wichtige Rolle spielen könnte. Als einer der Top-8-Samen im Masters 1000-Event in Monte Carlo diese Woche, genießt Djokovic eine Freilose in Runde eins und wird später in der Woche gegen Roman Safiullin oder einen Qualifikanten antreten.

Mögliche Begegnungen mit dem Titelverteidiger Andrey Rublev sowie mit Carlos Alcaraz und Jannik Sinner könnten auf ihn zukommen.

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