Marian Vajda verteidigt Novak Djokovic gegen Ende seiner Karriere

Marian Vajda, der langjährige Trainer von Novak Djokovic, hat sich zu den jüngsten Leistungen des serbischen Tennisstars geäußert.

by Faruk Imamovic
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Marian Vajda verteidigt Novak Djokovic gegen Ende seiner Karriere
© Getty Images/Julian Finney

Marian Vajda, der langjährige Trainer von Novak Djokovic, hat sich zu den jüngsten Leistungen des serbischen Tennisstars geäußert. Trotz einiger überraschender Niederlagen in den ersten vier Turnieren des Jahres 2024, in denen Djokovic eine Bilanz von 11-4 aufweist, ist Vajda überzeugt, dass Djokovic noch lange nicht am Ende seiner Karriere steht. „Novak ist noch nicht fertig mit dem Gewinnen“, betonte Vajda in einem Interview mit Ubitennis.

Djokovic, der 24-fache Grand-Slam-Champion, erlebte eine gemischte Saison, fand jedoch sein Spiel bei den Monte Carlo Masters wieder, wo er drei Matches in Folge in geraden Sätzen gewann. Jedoch endete sein Lauf mit einer Niederlage im Halbfinale gegen Casper Ruud mit 4-6, 6-1, 4-6.

Anpassungen und Motivation

Vajda wies darauf hin, dass Djokovic nicht mehr wie früher alle Turniere spielen könne. „Der ATP-Kalender ist zu intensiv, er muss Auswahlen treffen“, erklärte Vajda. „Die größte Motivation für ihn sind die Grand Slams und die Olympischen Spiele.

Daher muss er Zeit finden, sich vorzubereiten und gut zu trainieren, kann aber nicht den gleichen Fokus auf die anderen Turniere legen.“ Laut Vajda weiß Djokovic, wie er seine Saison planen muss: „Er ist sehr klug und keiner der neuen Topspieler hat seine Erfahrung, einfach aufgrund seines Alters.“ Trotz Ausfällen bei wichtigen Turnieren wie Indian Wells und Miami im letzten Jahr, konnte Djokovic die French Open gewinnen, erreichte das Finale in Wimbledon und gewann die US Open.

Vajda ist überzeugt, dass Djokovic auch dieses Jahr seine Klasse unter Beweis stellen wird.

Blick nach vorne

Nach dem Erreichen des Halbfinales in Monte Carlo ohne Satzverlust war Djokovic natürlich enttäuscht über die Niederlage gegen Ruud, die er als „kalte Dusche“ empfand.

Dennoch sieht Djokovic positiv in die Zukunft und richtet seinen Fokus nun auf die Madrid Masters, die am 24. April beginnen.

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