Novak Djokovic nach Auftaktsieg: 'Ich möchte nicht zu aufgeregt sein'

Novak Djokovic: Vorsichtige Zuversicht nach erstem Sieg bei den French Open

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic nach Auftaktsieg: 'Ich möchte nicht zu aufgeregt sein'
© Getty Images/Tim Goode

Novak Djokovic zeigte sich nach seinem Auftaktsieg bei den French Open vorsichtig optimistisch. Der Weltranglistenerste besiegte den Wildcard-Spieler Pierre-Hugues Herbert mit 6-4, 7-6 (3), 6-4 und startet damit seine Titelverteidigung in Paris erfolgreich.

Der 37-Jährige strebt nach seinem vierten Titel bei Roland Garros.

Realistische Erwartungen und Motivation

Vor dem Turnier äußerte Djokovic, dass er fast verlegen sei, seine Erwartungen zu formulieren. "Alles außer einem Titel ist für mich nicht zufriedenstellend, so war es immer," erklärte Djokovic.

"Ich weiß, dass es für viele arrogant klingen mag, aber ich denke, meine Karriere rechtfertigt diese Einstellung." Djokovic hat in der bisherigen Saison 2024 noch nicht zu seiner Bestform gefunden und sucht weiterhin nach seinem ersten Titel des Jahres.

Nach dem Sieg gegen Herbert wurde Djokovic gefragt, ob seine Leistung seine Erwartungen verändert habe. "Nein, ich bleibe dabei," sagte Djokovic. "Monte Carlo, Rom und Genf haben wirklich gut für mich angefangen. Die ersten Matches waren großartig.

Dann waren die zweiten und dritten Matches (lächelnd) ganz anders. Deshalb möchte ich nicht zu aufgeregt sein. Ich dachte, es war eine gute Leistung von mir, solide. Natürlich hätte ich bei den Rückschlagspielen besser sein können, aber auch ihm gebührt Anerkennung, dass er sehr gut serviert hat."

Grand Slams als Hauptantrieb

Der 24-fache Grand-Slam-Champion betonte erneut, dass die Grand Slams seine Hauptmotivation sind.

Auf die Frage, ob er derzeit Spaß am Tennis habe, antwortete Djokovic: "Ehrlich gesagt, hier mehr als bei jedem anderen Turnier dieses Jahr außer Australien. Selbst Australien war eine Art, wie soll ich sagen, ein bisschen ein Kampf, was mein Gefühl auf dem Platz anging.

Aber hier ist es erst ein Match. Wir müssen sehen, wie ich mich im Turnier entwickle, wie sich das Gefühl entwickelt, aber es war gut." Djokovic zeigte sich fokussiert und zufrieden mit seiner Einstellung auf dem Platz.

"Ich war konzentriert, ich war präsent. Das war etwas, wonach ich gesucht habe. Und wo wird man sich so fühlen, wenn nicht bei den Grand Slams?" "Es ist etwas, das ich von Anfang des Jahres und seit den letzten Jahren immer wieder sage: Die Grand Slams sind die, die mich jeden Tag aus dem Bett holen und mich wissen lassen, dass ich die Trainingsplätze betreten muss.

Ich denke immer daran, was ich bei den Grand Slams erreichen kann. Hier bin ich und hoffe, dass ich wieder eine tiefe Runde erreiche."

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