Novak Djokovic und Andy Murray treten trotz Verletzungen in Wimbledon an

Wimbledon zieht Tennisgrößen trotz gesundheitlicher Sorgen

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic und Andy Murray treten trotz Verletzungen in Wimbledon an
© Getty Images/Clive Brunskill

Wimbledon steht vor der Tür, und die Spannung steigt, insbesondere da sowohl Novak Djokovic als auch Andy Murray, zwei Veteranen des Sports, trotz kürzlicher Operationen in den Turnierplan aufgenommen wurden. Djokovic, der sich vor weniger als einem Monat einer Meniskusoperation unterzog, hat bereits in den Trainings dieser Woche bewiesen, dass er bereit ist, um seinen achten Titel in Wimbledon zu kämpfen.

Der 37-jährige Serbe hält bereits sieben Wimbledon-Titel und insgesamt 24 Grand-Slam-Titel. Andy Murray, der zweimalige Wimbledon-Sieger, hat indes erst am letzten Donnerstag bekannt gegeben, dass er seine Teilnahme bis zum letzten Moment offenlassen wird.

Er tendiert dazu, eher im Doppel als im Einzel anzutreten, insbesondere nachdem er und sein Bruder Jamie eine Wildcard für das Doppelspiel erhalten haben. Nachdem er letztes Wochenende eine Zyste an der Wirbelsäule entfernen ließ, wird Murrays erstes Einzelmatch gegen Tomas Machac aus Tschechien auf Dienstag angesetzt, was ihm einen zusätzlichen Erholungstag verschafft.

Spannende Begegnungen und mögliche Aufeinandertreffen

Die Männer-Viertelfinals könnten hochkarätige Matches wie Jannik Sinner gegen Daniil Medvedev und den Titelverteidiger Carlos Alcaraz gegen Casper Ruud bieten.

Auf der unteren Hälfte des Turnierbaums könnten sich Djokovic und Hubert Hurkacz sowie Alexander Zverev und Andrey Rublev gegenüberstehen. Besonders interessant wird es im Halbfinale, wo der 22-jährige Sinner möglicherweise auf den 21-jährigen Alcaraz trifft, was die junge Rivalität zwischen den beiden weiter befeuert.

Im Damenbereich gab es während der Auslosung, die von der neuen Turnierreferee Denise Parnell überwacht wurde, einige Verwirrungen, als mehrere Namen falsch eingetragen wurden. Die topgesetzte Iga Swiatek, die es in Wimbledon bisher nie über das Viertelfinale hinaus geschafft hat, könnte auf ihrem Weg mehrere frühere Grand-Slam-Siegerinnen treffen.

Ihre erste Gegnerin ist Sofia Kenin, die 2020 die Australian Open gewann. In den weiteren Runden könnten Begegnungen mit Angelique Kerber, Jelena Ostapenko und der amtierenden Wimbledon-Siegerin Marketa Vondrousova anstehen.

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