Tim Henman kommentiert die neue Partnerschaft von Djokovic und Murray

by Faruk Imamovic
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Tim Henman kommentiert die neue Partnerschaft von Djokovic und Murray
© B24PT/X/Fair Use

Novak Djokovic und Andy Murray trafen in insgesamt sieben Grand-Slam-Finals aufeinander – fünf Siege für den Serben und zwei für den Schotten. Seit Ende November steht nun fest, dass Murray Djokovic als Trainer unterstützen wird. Diese Ankündigung überraschte viele, darunter auch Tim Henman, die ehemalige Weltranglisten-Vierte. Henman hielt die Meldung zunächst für einen Aprilscherz, wie er in einem Interview mit Eurosport erklärte.

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„Andys Entscheidung hat mich überrascht. Als ich es im Internet gesehen habe, musste ich erstmal das Datum checken, um sicherzugehen, dass es kein April-Scherz ist“, sagte Tim.

Henman über die Zusammenarbeit

Der mittlerweile 50-jährige Brite erreichte zwischen 1998 und 2002 insgesamt viermal das Halbfinale von Wimbledon. Gegen Ende seiner Karriere traf Tim viermal auf den 13 Jahre jüngeren Andy– die ersten drei Begegnungen gewann Murray, die letzte ging an Tim. „Andy war immer ein großartiger Taktiker, ich bin mir sicher, dass neuer Input Djokovic motivieren kann“, erklärte Tim. Die schnelle Rückkehr des Schotten auf die Tennis-Bühne wundert ihn, da Murray seine aktive Karriere nach den Olympischen Spielen in Paris beendet hatte.

„Ich war überrascht, dass er so schnell zurückwollte“, sagte Tim, fügte aber eine mögliche Erklärung hinzu: „Vielleicht habe ich ihn zu oft beim Golf geschlagen, dass er zurück auf die Tour wollte. Aber wir werden sehen, wie lange es hält.“

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Eine neue Ära bei den Australian Open

Dass Andy irgendwann ins Trainergeschäft einsteigen würde, überrascht Henman nicht – der Zeitpunkt allerdings schon. „Wenn du die Möglichkeit bekommst, mit einem der größten Spieler in der Geschichte unseres Sports zu arbeiten, ist es vielleicht eine zu gute Gelegenheit, um sie abzulehnen“, meinte der 50-Jährige. Was feststeht: „Es gibt den Australian Open 2025 eine weitere großartige Geschichte“, so Henman, der gespannt auf die ersten Eindrücke der Zusammenarbeit aus dem Trainingscamp in Spanien ist.

Eine Frage bleibt kurz vor der hochkarätigen Zusammenarbeit der beiden Tennis-Stars, die beide durchaus mal für emotionalere Töne bekannt sind. „Wer wird da wen anschreien?“, fragt sich Tim.

Herausforderungen am Start

Eine schwierige Phase gleich zu Beginn der Australian Open könnte darüber Aufschluss geben. „Deshalb möchte ich sehen, dass Djokovic in diesen frühen Matches ein wenig zu kämpfen hat, damit es ein bisschen Spannung gibt, ein paar Widrigkeiten, hoffentlich auch ein wenig Geschrei und Gebrüll in der Box“, so Henman. Es wäre gleich eine erste Bewährungsprobe für Trainer Andy. „Wir werden sehen, wie Andy damit umgeht, wenn er jetzt auf der anderen Seite steht“, sagt Henman, ist sich bei einer Sache aber sicher: „Es wird Spaß machen, dabei zuzusehen.“

Tim Henman
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