Novak Djokovic verzichtet auf Rom und bereitet sich auf Roland Garros vor

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic verzichtet auf Rom und bereitet sich auf Roland Garros vor
© TheTennisLetter/X/Fair Use

Die Vorbereitung von Novak Djokovic auf die French Open gerät ins Wanken. Nach schwachen Auftritten beim Monte-Carlo- und Madrid-Turnier zieht der 24-fache Grand-Slam-Sieger eine Konsequenz: Er verzichtet erstmals seit 2007 auf eine Teilnahme am Masters in Rom.

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Djokovic hatte schon im vergangenen Jahr betont, dass er seine Turnierteilnahmen reduzieren wolle, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen und sich auf große Turniere zu konzentrieren. Dennoch trat er in den letzten Monaten in Katar, Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid an. Abgesehen von einem Finaleinzug in Miami blieben die Erfolge jedoch aus. Nach der Niederlage in Madrid zeigte er sich ungewohnt nachdenklich:

„Nach einer Niederlage fühlt man sich nicht gut, aber ich hatte dieses Jahr schon ein paar solcher Momente, in denen ich gleich in der ersten Runde verloren habe“, sagte Djokovic nach dem Spiel gegen Matteo Arnaldi. „Es ist eine neue Realität für mich. Ich versuche, ein oder zwei Matches zu gewinnen, denke aber nicht daran, weit im Turnier zu kommen. Es ist eine ganz andere Erfahrung als in meinen 20 Jahren als Profi.“

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Vorbereitung hinter verschlossenen Türen

Sein Verzicht auf das Turnier in Rom bedeutet, dass Djokovic bis zu den French Open keine weiteren Matches auf Sand bestreiten wird. Stattdessen will er sich abseits der Öffentlichkeit auf Roland Garros vorbereiten, wo er seinen 25. Grand-Slam-Titel anstrebt.

„Natürlich möchte ich überall gewinnen, aber die Grand Slams sind für mich das Wichtigste“, erklärte Djokovic weiter. „Ob ich bei Roland Garros mein bestes Tennis spielen kann, weiß ich nicht, aber ich werde mein Bestes geben.“

Ehemalige Profis wie Jamie Delgado zeigten sich bei Sky Sports Tennis wenig überrascht von der Entscheidung: „Er wirkte in den letzten Turnieren nicht wirklich glücklich auf dem Platz.“

Djokovic hofft nun, dass ihm die Pause die nötige mentale und körperliche Frische verschafft, um in Paris noch einmal ganz oben anzugreifen.

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