Novak Djokovic bringt Vemic und Bosnjakovic für Roland Garros ins Team

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic bringt Vemic und Bosnjakovic für Roland Garros ins Team
© NovakFanClub/X/Fair Use

Nach dem überraschenden Ende der kurzen Zusammenarbeit mit Andy Murray hat Novak Djokovic schnell gehandelt. Für die kommenden Turniere, darunter Roland Garros, setzt der 24-fache Grand-Slam-Sieger auf zwei Vertraute: Dusan Vemic und Boris Bosnjakovic. Die Zusammenarbeit mit Murray, einst ebenfalls Weltranglistenerster, lief in der Vorbereitung und bei den Australian Open. Doch trotz eines Finaleinzugs in Miami blieben die erhofften Ergebnisse aus.

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In seinem ersten Interview nach der Trennung sprach Djokovic offen: „Ich respektiere ihn jetzt sogar noch mehr, seit ich ihn als Mensch kennengelernt habe. Er hat einen brillanten Tennisverstand, eine seltene Sichtweise auf das Spiel. Aber wir haben nicht das erreicht, was wir uns erhofft hatten. Das war’s, wir haben es versucht, es hat nicht funktioniert.“

Zwei erfahrene Weggefährten im Einsatz

In Genf und Paris wird Djokovic nun auf Vemic und Bosnjakovic setzen. Beide waren bereits früher Teil seines Teams. „Dusan Vemic, der Kapitän des Billie Jean King Cups für Serbien, war früher schon in meinem Team. Er wird in Genf und bei den French Open bei mir sein. Ebenso Boris Bosnjakovic, mein Assistenzcoach und Analyst. Sie werden sich die Rolle teilen, dann schauen wir weiter“, erklärte Djokovic.

Vemic arbeitete bereits zwischen 2011 und 2013 mit Djokovic, als dieser unter anderem zwei Australian Open, die US Open und die ATP Finals gewann. Auch mit dem legendären Doppel Mike und Bob Bryan war Vemic erfolgreich tätig. Bosnjakovic gehört seit Mai 2024 offiziell zum Team Djokovic, war aber schon seit Jahren eng mit dem Novak Tennis Centre verbunden. Er bringt fundierte Analysefähigkeiten mit und arbeitete zuvor mit bekannten Namen wie Roy Emerson und Goran Ivanisevic zusammen.

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Djokovic lässt sich Zeit mit einer langfristigen Lösung: „Ich habe keinen Druck, jemanden fest zu engagieren. Ich bin zufrieden mit den beiden und wir sehen nach Paris weiter.“ Der Weltranglistensechste setzt auf Kontinuität – und auf Menschen, denen er vertraut.

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