Djokovic hofft auf Rückkehr zum Topniveau bei den US Open

by Faruk Imamovic
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Djokovic hofft auf Rückkehr zum Topniveau bei den US Open
© DjokovicFan_/X/Fair Use

Novak Djokovic hat sich nach seiner Halbfinalniederlage gegen Jannik Sinner bei Wimbledon zur eigenen körperlichen Verfassung geäußert. Der 38-jährige Serbe verlor klar in drei Sätzen mit 3:6, 3:6, 4:6 gegen die Nummer eins der Welt – und bewegte sich dabei sichtlich eingeschränkt. Die Ursache liegt wohl in einer Verletzung, die er sich im Viertelfinale gegen Flavio Cobolli zuzog, als er bei einem Sturz auf dem Matchball unglücklich aufkam.

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„Ich habe nie daran gedacht, gar nicht auf den Platz zu gehen. Ich konnte gestern zwar nicht trainieren, aber beim Aufwärmen fühlte es sich ganz okay an – alles in allem. Doch schon in der Mitte des ersten Satzes, bei ein paar schnelleren Bewegungen zur Vorhand, habe ich eine Verschlechterung gespürt“, sagte Djokovic in seiner serbischen Pressekonferenz.

US Open als realistisches Ziel

Trotz der Einschränkungen zeigt sich Djokovic zuversichtlich: „Ich glaube nicht, dass mich das lange vom Platz fernhält. Leider hatte ich in letzter Zeit ähnliche Verletzungen und bin relativ schnell zurückgekommen. Ich denke, ich kann mein optimales Niveau bis zu den US Open wieder erreichen.“

Für Djokovic war es bereits die dritte Verletzung bei einem Grand Slam in diesem Jahr. Im Januar musste er das Halbfinale der Australian Open gegen Alexander Zverev abbrechen. Bei den French Open im Juni zwang ihn ein Meniskusriss zur Aufgabe.

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Dennoch sieht der Rekord-Grand-Slam-Sieger die Ursache nicht in Pech, sondern im natürlichen Alterungsprozess: „So sehr ich auf meinen Körper achte – die Realität holt mich jetzt ein, wie nie zuvor. Wenn ich frisch bin, kann ich immer noch stark spielen, das habe ich dieses Jahr gezeigt. Aber über fünf Sätze, besonders in den späteren Runden, wird es körperlich schwer.“

Gegen jüngere Gegner wie Sinner oder Carlos Alcaraz fehlt ihm nach eigener Einschätzung oft die nötige Energie. Trotzdem bleibt Djokovic kämpferisch: „Ich akzeptiere es und versuche, das Beste daraus zu machen.“

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