Novak Djokovic hat beim Joy Forum in Saudi-Arabien seine Zukunftspläne deutlich gemacht. Neben Basketball-Ikone Shaquille O’Neal und UFC-Chef Dana White sprach der 38-Jährige über seine Ausbildung in Serbien, seine Rolle im Tennis und mögliche Veränderungen im Sport. Saudi-Arabien investiert seit Jahren kräftig in Boxen, Golf und Fußball; mit dem Six Kings Slam in Riad tastet sich das Königreich nun stärker an Tennis heran. Djokovic machte klar, dass er Teil dieser Entwicklung sein will.
„Langlebigkeit ist eine meiner größten Motivationen, und ich will wirklich sehen, wie weit ich gehen kann“, sagte Djokovic. „In allen globalen Sportarten sieht man das: LeBron James ist weiterhin stark. Cristiano Ronaldo, Tom Brady spielte bis 40. Ich will weitermachen.“ Er fügte hinzu: „Ich will weiter professionell spielen, um den Wandel zu sehen, der auf unseren Sport zukommt, und ich bin darüber sehr begeistert. Es passieren Dinge, über die ich im Moment nicht offen sprechen kann, doch in den nächsten Jahren wird Tennis meiner Meinung nach transformiert werden. Ich will Teil dieses Wandels sein – spielend – und die Grundlage mitlegen, die für Jahrzehnte trägt.“
Auf die Frage nach einem baldigen Karriereende antwortete er knapp: „Das passiert nicht. Es tut mir leid, sie zu enttäuschen. Es passiert einfach nicht.“
Einschätzung der Konkurrenz und Terminlage
Taylor Fritz, Nummer 4 der Welt und Teilnehmer in Riad, sieht Djokovic weiter als Maßstab: „Er hat nicht viele Anzeichen des Nachlassens gezeigt. Er hatte offensichtlich ein großartiges Jahr, Halbfinals bei jedem Grand Slam. Es ist schwer, an seinen Rücktritt zu denken, wenn er dieses Niveau bringt.“
Djokovic bestätigte einen Start bei einem ATP-Turnier in Athen. Ob er bei den ATP Finals in Turin aufschlägt, ist noch offen, nachdem er im Vorjahr nicht angetreten war.
