Jannik Sinner hat nach seinem klaren Sieg über Novak Djokovic beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien großen Respekt vor der Tennislegende gezeigt. Der Weltranglistenzweite gewann das Halbfinale des lukrativen Einladungsturniers mit 6:4, 6:2 und benötigte dafür etwas mehr als eine Stunde. Drei Breaks gegen den 24-fachen Grand-Slam-Sieger und das Abwehren beider Breakbälle im zweiten Satz zeugten von Sinners Dominanz.
„Ich denke, er hat alles gesagt“, meinte der 24-Jährige nach dem Match über Djokovic. „Er ist ein großartiges Vorbild für die jüngere Generation. Ihn in solchen Momenten kämpfen, trainieren und sich vorbereiten zu sehen, ist unglaublich. Was er in seiner Karriere erreicht hat, ist beeindruckend. Ich sehe ihn als ein echtes Idol. Gegen ihn zu spielen, ist eine große Ehre und ein Privileg.“
Djokovic, 38 Jahre alt, hatte in der ersten Runde ein Freilos erhalten. Sinner hingegen besiegte zuvor bereits Stefanos Tsitsipas mit 6:2, 6:3. Der Italiener ist Titelverteidiger, nachdem er die Premiere des Six Kings Slam im Vorjahr gewonnen hatte.
Sinner gegen Alcaraz – das Duell der neuen Generation
Mit dem Erfolg gegen Djokovic baute Sinner seine Bilanz gegen den Serben auf 6:4 aus. Nach vier Niederlagen in den ersten fünf Duellen hat er die letzten fünf Matches – darunter Halbfinals in Paris und Wimbledon – allesamt gewonnen.
Am Samstag trifft der Südtiroler im Finale auf seinen größten Rivalen Carlos Alcaraz. Der Spanier, aktuelle Nummer eins und sechsmaliger Grand-Slam-Champion, setzte sich im zweiten Halbfinale mit 6:4, 6:2 gegen Taylor Fritz durch. „Ich freue mich jedes Mal, wenn wir gegeneinander spielen“, sagte Sinner. „Es wird ein großartiges Duell. Ich versuche, so gut vorbereitet zu sein, wie ich kann. Es ist eine große Ehre, wieder gegen ihn anzutreten. Ich hoffe, auch ihr freut euch darauf – wir alle wünschen uns einen großartigen Samstagabend.“
Beim Turnier kassieren alle sechs Teilnehmer eine Antrittsprämie von 1,5 Millionen Dollar; der Sieger erhält zusätzlich 4,5 Millionen Dollar.
