Novak Djokovic bricht Match gegen Fritz ab – Sorgen um seine Fitness

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic bricht Match gegen Fritz ab – Sorgen um seine Fitness
© DjokerNole/X/Fair Use

Novak Djokovic musste sein „Six Kings Slam“-Showmatch gegen Taylor Fritz in Riad verletzungsbedingt aufgeben. Der Serbe, der bereits Anfang des Jahres beim Australian-Open-Halbfinale gegen Alexander Zverev nach dem ersten Satz passen musste, zeigte erneut die Grenzen seines Körpers.

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Die Zuschauer in der vollbesetzten Arena reagierten schockiert, als Djokovic nach dem verlorenen Tiebreak des ersten Satzes aufgab. Sichtlich enttäuscht wandte er sich an die Fans:
„Ich möchte mich bei allen entschuldigen, tut mir leid, Leute, dass ihr den zweiten Satz nicht sehen konntet“, sagte er. „Aber Kompliment an Taylor – wir hatten am Ende dieses Satzes einige unglaubliche Ballwechsel. Es war einer der längsten Sätze, die ich je gespielt habe, ehrlich gesagt. Es ist fantastisch, wieder in Riad zu sein.“

Djokovic bedankte sich außerdem für die Unterstützung: „Ich möchte allen danken, die mich hier so herzlich empfangen haben. Es ist das dritte Mal in drei Jahren, dass ich hier bin, und hoffentlich komme ich nächstes Jahr wieder – falls ihr mich hier haben wollt.“

Ungewisse Saisonplanung

Bislang hat Djokovic nur ein Turnier für den Rest des Jahres bestätigt – das ATP-250-Turnier in Athen Anfang November. Danach könnte der 37-Jährige noch bei den ATP Finals in Turin antreten. Seine letzten Worte in Riad deuteten an, dass er sich darauf konzentrieren will.
„Jetzt heißt es ausruhen und einige körperliche Probleme angehen“, erklärte er. „Dann hoffentlich die letzten paar Turniere der Saison spielen – wir werden sehen.“

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Sein Wille, weiterzumachen, ist ungebrochen. Doch die körperliche Belastung scheint zunehmend zu einer Hürde zu werden. Der frühere britische Topspieler Tim Henman betonte, dass Djokovic trotz allem keinen Druck verspüren sollte, seine Karriere zu beenden.
„Er hat dieses Jahr vier Grand-Slam-Halbfinals erreicht, das ist eine außergewöhnliche Leistung“, sagte Henman. „Aber wenn man fünf Matches spielt, um dorthin zu kommen, und dann auf junge Spieler trifft, die in Topform sind, fällt es schwer, Lösungen zu finden. Diese großen Spieler sollten so lange weitermachen, wie sie wollen. Wenn sie es genießen, sollen sie spielen – es ist der beste Job der Welt. Ruhestand dauert lange.“

In den kommenden Wochen wird Djokovic entscheiden müssen, ob er körperlich bereit ist, in Athen und Turin anzutreten – bevor sein Blick auf die Australian Open im Januar 2026 gerichtet ist.

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