Novak Djokovic bekommt bei den US Open mit 39 Jahren gewaltigen Rückenwind, sagt Ryan Harrison

by Jovica Ilic
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Novak Djokovic bekommt bei den US Open mit 39 Jahren gewaltigen Rückenwind, sagt Ryan Harrison
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Novak Djokovic wird bei den US Open als Nummer vier gesetzt sein – eine Position, die sich als äußerst wertvoll erweisen könnte, wenn der 39-Jährige in New York erneut weit kommen will.

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Nachdem Jannik Sinner seine Teilnahme abgesagt hatte und Arthur Fils in Cincinnati gegen Flavio Cobolli gewonnen hatte, rückte Djokovic unter die vier bestgesetzten Spieler.

Damit geht er den drei anderen Topgesetzten bis zum Halbfinale aus dem Weg. Dort könnte er auf Carlos Alcaraz oder Alexander Zverev treffen.

Nach Einschätzung des ehemaligen US-amerikanischen Profis und Djokovics Trainingspartners Ryan Harrison könnte dies für den weiterhin auf einen weiteren Grand-Slam-Titel ausgerichteten 39-Jährigen einen entscheidenden Unterschied machen.

Eine entscheidende Position

Harrison erklärte, dass Djokovic bei einer Setzposition außerhalb der Top vier ein deutlich schwierigerer Weg erwartet hätte. Wäre der Serbe auf den Positionen fünf bis acht gesetzt gewesen, hätte er im selben Viertel des Tableaus wie einer der Topgesetzten landen können.

Damit hätte ihm im Viertel- und im Halbfinale jeweils ein höher eingestufter Gegner gedroht – eine Konstellation, die nie einfach ist. Mit 39 Jahren wäre ein solcher Weg für Djokovic eine besonders große Herausforderung.

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Durch seine aktuelle Setzposition hat Novak nun deutlich mehr Kontrolle über seinen möglichen Weg zum Titel. Bis zum Halbfinale kann er ausschließlich auf Spieler treffen, die in der Weltrangliste hinter ihm stehen – schon das ist ein erheblicher Vorteil.

Ryan Harrison betonte, wie wichtig dieser Umstand im weiteren Turnierverlauf werden könnte, wenn die Müdigkeit naturgemäß zunimmt.

"He will control his own fate"

Der Serbe hat in dieser Saison bereits gezeigt, dass er trotz seines Alters weiterhin mit den besten Spielern der Welt mithalten kann. Djokovic stand bei den Australian Open im Finale und erreichte in Wimbledon das Halbfinale.

Der in Belgrad geborene Djokovic wird in New York erneut einen tiefen Turnierlauf anstreben – insbesondere nach Sinners Rückzug und Alcaraz’ Rückkehr nach einer längeren Verletzungspause.

Wenn sein Körper mitspielt, wird Novak versuchen, sieben Matches zu gewinnen und seinen fünften US-Open-Titel zu holen. Die Auslosung kann dabei alles verändern. Zunächst einmal nimmt ihm die Setzposition vier ein großes Hindernis aus dem möglichen Weg.

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Wie Harrison es formulierte, wird Djokovic nun "control his own fate," während Spieler, die in der Rangliste hinter ihm stehen, zwischen ihm und dem Halbfinale liegen. Für einen 39-Jährigen, der weiter Geschichte schreiben will, könnte das wichtiger sein, als es zunächst den Anschein hat.

“Being fourth seed is really, really important because if he gets in that five through eight range in the seedings, he could potentially have to play three players in the top four in the world all the way through.

If you are five through eight and you end up drawing in the same quarter as a player ranked ahead of you, you have to play somebody ranked ahead of you in the quarter-final, semi-final and final, which is a really tough task.

If you get to that stage at 39 years of age, you are playing four matches even before you get there, and then you are facing the stiffest competition.

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Thus, getting that fourth seed means he is going to control his own fate, as in playing players only ranked behind him at least until the semi-final,” Ryan Harrison said.

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