Was muss Novak Djokovic tun, um Jimmy Connors’ Rekord für die meisten Siege bei den US Open zu übertreffen?
Novak Djokovic hält im Tennis nahezu jeden Rekord – bei einem erfolgreichen Auftritt bei den diesjährigen US Open könnte der Serbe seiner Sammlung einen weiteren hinzufügen. Sein vorrangiges Ziel wird der Turniersieg sein, der ihm seinen 25. Grand-Slam-Titel bescheren würde. Gleichzeitig könnte Djokovic den Rekord für die meisten Einzelsiege in der Geschichte der US Open aufstellen.
Jimmy Connors führt diese Statistik derzeit mit beeindruckenden 98 Siegen an. Zwischen 1971 und 1992 gewann der US-Amerikaner so oft im Hauptfeld des Turniers.
Bei seinem Heim-Grand-Slam war Connors besonders erfolgreich: Zwischen 1974 und 1983 gewann er den Titel insgesamt fünfmal.
Djokovic bereit für den nächsten Anlauf
Jimmy Connors – 98 Siege
Novak Djokovic – 95 Siege
Roger Federer – 89 Siege
Vor Beginn der US Open 2026 sieht das Ranking der Erfolge im Hauptfeld von Flushing Meadows damit wie folgt aus. Djokovic steht aktuell bei 95 Siegen und damit sechs vor Roger Federer. Der Serbe muss bei den diesjährigen US Open somit das Viertelfinale erreichen, um zum Spieler mit den meisten Siegen in der Turniergeschichte zu werden.
In der ersten Runde trifft Djokovic auf Mariano Navone. Anschließend würde der Sieger des Duells zwischen Matteo Berrettini und Stan Wawrinka auf ihn warten. In der dritten Runde könnte es für den Serben gegen den Argentinier Etcheverry oder den Spanier Landaluce gehen. Übersteht Djokovic die ersten drei Runden, würde er mit Connors bei 98 Siegen gleichziehen. Mit einem weiteren Erfolg im Achtelfinale hätte er den neuen alleinigen Rekord aufgestellt. Zu den möglichen Gegnern in dieser Turnierphase könnte unter anderem der US-Amerikaner Brandon Nakashima zählen.
Djokovic erreichte 2025 das Halbfinale in New York, wo er Carlos Alcaraz unterlag. Der Spanier dominierte die Partie über weite Strecken. Djokovics bislang letzter Triumph in New York datiert aus dem Jahr 2023: Damals bezwang er den ehemaligen Weltranglistenersten Daniil Medvedev im Finale und sicherte sich damit seinen 24. Major-Titel.
