Novak Djokovics Aufstieg an die Spitze des Tennissports war nicht allein das Ergebnis außergewöhnlichen Talents – er wurde durch extreme Widrigkeiten geprägt.
In der Sendung Cold as Balls sprach der 24-malige Grand-Slam-Champion darüber, wie die harten Lebensumstände seiner Kindheit im kriegsgeprägten Serbien jene unermüdliche Widerstandskraft formten, die sein Spiel bis heute kennzeichnet.
„Die Umstände, mit denen meine Familie konfrontiert war, zwangen mich, diesen großen Schritt zu machen“, erklärte der Serbe. „Wir kamen aus einem Land im Krieg, in das niemand hinein- und aus dem niemand herauskam. All das hat meine Widerstandskraft und meine Ausdauer geprägt und meinen Wunsch zu gewinnen noch verstärkt.“
Schon im Alter von fünf Jahren verspürte „Nole“ eine natürliche Verbindung zum Tennis. Damals habe er jedoch einfach nur zum Spaß gespielt, ohne zu verstehen, welcher Weg noch vor ihm lag, räumt Djokovic ein. Der entscheidende Wendepunkt kam, als sich sein Weg mit Jelena Gencic kreuzte – jener Trainerin, die er liebevoll seine „Tennis-Mutter“ nennt.
Die beiden Mentoren, die alles veränderten
Gencic erkannte beinahe sofort, dass in dem jungen Serben etwas Außergewöhnliches steckte, und machte seinen Eltern eine lebensverändernde Prognose.
„Sie legte ein unglaubliches Fundament“, erinnerte sich Djokovic. „Sie sagte zu meinen Eltern: ‚Ich habe einige der Besten trainiert, und ich glaube, dass Ihr Sohn das Zeug dazu hat, der Beste der Welt zu werden.‘“
Diese Prophezeiung schien sich bald zu bestätigen: Im Alter von 13 Jahren zog Djokovic nach Deutschland, um unter Niki Pilic zu trainieren – dem Mann, den er als seinen „Tennis-Vater“ bezeichnet. Als Pilic Gencics Einschätzung wortwörtlich bestätigte, wusste Djokovics Vater, dass es an der Zeit war, alles auf eine Karte zu setzen. Er opferte alles, um die noch junge Karriere seines Sohnes zu finanzieren.
Mit der bedingungslosen Unterstützung seiner Familie und der Anleitung von Weltklasse-Mentoren machte Djokovic aus diesen frühen Opfern die erfolgreichste Karriere in der Geschichte des Tennissports.
"I trained some of the greats, and I believe your son has what it takes."
— Netflix Sports (@netflixsports) September 24, 2026
Novak Djokovic shares how he knew he could one day be one of the best in the world at tennis 🔥
📺 COLD AS BALLS is now on Netflix pic.twitter.com/2dE0qrIu5m
