Nuno Borges trifft in der ersten Runde des ATP-500-Turniers in Peking auf Novak Djokovic. Damit kommt es erstmals seit November vergangenen Jahres wieder zum Duell der beiden.
Der Portugiese zeigte sich beim Aufeinandertreffen in Athen konkurrenzfähig, musste sich der serbischen Tennislegende letztlich aber in zwei Sätzen geschlagen geben.
Novak Djokovic vence Nuno Borges e está na semifinal de Atenas.
Jogo teve apenas uma quebra.
Grande momento do sérvio ao anotar a 200ª vitória em indoor e 199ª semi da carreira.
Números insanos.#TenisNaESPN
pic.twitter.com/DZuN0zDv3rADVERTISEMENT— Marcela Linhares (@ma__linharess) November 6, 2025
Nun erhält Borges eine weitere Gelegenheit, sich mit dem erfolgreichsten Spieler der Tennisgeschichte zu messen. Djokovic kehrt erstmals seit 2015 nach Peking zurück und geht bei einem seiner Lieblingsturniere mit einer bemerkenswerten Bilanz von 29:0 an den Start.
Borges glaubt, dass diese makellose Bilanz für den Routinier bei seiner lang erwarteten Rückkehr in die chinesische Hauptstadt zusätzlichen Druck erzeugen könnte.
Nuno erinnert sich an das Duell in Athen
Der Portugiese weiß nach dem Aufeinandertreffen in Athen, was nötig ist, um gegen den sechsmaligen Peking-Champion bestehen zu können. Nachdem Borges einmal seinen Aufschlag verloren hatte, blieb er Djokovic dicht auf den Fersen und erspielte sich gegen Ende des ersten Satzes sogar Chancen.
Djokovic setzte sich schließlich dennoch in zwei Sätzen durch und hielt Kurs auf den Titel. Diese Erfahrung gibt Borges nun eine Grundlage für das bevorstehende Duell in der chinesischen Hauptstadt.
Er will die Gelegenheit nicht lediglich genießen, sondern Djokovic diesmal noch stärker fordern und versuchen, dessen perfekte Bilanz bei diesem Turnier zu beenden.
Borges ist sich zugleich der Herausforderung bewusst, die Djokovics Erfahrung und seine starke Bilanz auf Hartplätzen in der Halle darstellen. Dennoch glaubt der Weltranglisten-Niedrigere, aus dem jüngsten Duell in der griechischen Hauptstadt Selbstvertrauen schöpfen zu können.
Kann Djokovics perfekte Bilanz zum Druckfaktor werden?
Djokovics Peking-Bilanz gehört zu den bemerkenswertesten Statistiken rund um seine Rückkehr. Zwischen 2009 und 2015 gewann der Serbe bei sechs Teilnahmen sechs Titel. Dabei gab er lediglich drei Sätze ab und feierte zahlreiche dominante Siege.
Djokovic steht in Peking bei 29:0, was sein Erstrundenduell mit Borges besonders interessant macht. Der gebürtige Belgrader will nach seinem frühen Aus in Cincinnati und bei den US Open einen weiteren Fehlstart vermeiden.
Seine makellose Bilanz beim China Open könnte sich in beide Richtungen auswirken. Djokovics Vergangenheit und Erfahrung verleihen ihm enormes Selbstvertrauen. Gleichzeitig geht er mit einer perfekten Marke an den Start, die es zu verteidigen gilt – gerade in seinem Alter keine leichte Aufgabe.
Borges hofft, dass dieser Druck das Match für den 24-maligen Grand-Slam-Sieger komplizierter machen kann. Elf Monate nach seiner starken Vorstellung gegen Djokovic in Athen will Nuno sein Niveau erneut steigern und herausfinden, ob er eine konkurrenzfähige Leistung gegen den 39-Jährigen diesmal endlich in einen Sieg ummünzen kann.
Djokovic und Borges bestreiten am Mittwoch das letzte Match des Tages. Die chinesischen Fans werden ihren Favoriten damit erstmals seit elf Jahren wieder in Peking begrüßen.
„Djokovics Bilanz von 29:0 in Peking ist verrückt. Das könnte vor unserem Duell noch mehr Druck auf ihn ausüben. Auf Hartplätzen in der Halle hat er eine beeindruckende Bilanz, aber seine perfekte Serie in Peking ist weiterhin eine unglaubliche Statistik.
Ich habe in Athen ein gutes Match gegen ihn gespielt und am Ende des ersten Satzes bei seiner Aufschlagannahme sogar meine Chancen gehabt, wenn ich mich nicht irre. Dieses Mal möchte ich ihn noch stärker fordern“, sagte Nuno Borges.
