Novak Djokovic spricht nach Dreisatzsieg über anhaltende Gesundheitsprobleme

by Faruk Imamovic
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Novak Djokovic spricht nach Dreisatzsieg über anhaltende Gesundheitsprobleme
© DjokovicFan_/X/Fair Use

Novak Djokovic hat beim China Open offen über anhaltende gesundheitliche Probleme gesprochen, ohne deren genaue Ursache zu nennen. Der 39-Jährige betonte nach seinem Dreisatzsieg gegen Bu Yunchaokete, dass seine Schwierigkeiten nicht mit mangelnder Kondition gleichzusetzen seien.

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„Das hat nichts mit Ausdauer zu tun. Die Leute verwechseln das. Es ist etwas anderes, eher gesundheitlicher Natur“, erklärte Djokovic. Er arbeite mit seinem Team daran, dem Problem auf den Grund zu gehen.

Die Nummer elf der Welt besiegte Bu, den Weltranglisten-104., mit 4:6, 7:6 (2), 6:2. Zuvor hatte Djokovic sein Auftaktmatch gegen Nuno Borges mit 6:3, 7:6 (2) gewonnen. In beiden Begegnungen wirkte er zeitweise körperlich beeinträchtigt.

Ähnliche Schwierigkeiten waren bereits bei seinen Auftaktniederlagen bei den US Open und beim Masters in Cincinnati im August sichtbar geworden. Djokovic sagte, viele seiner Turniere und Matches in diesem Jahr seien körperlich ein Kampf gewesen.

Der dritte Satz liefert ein seltenes positives Signal

Gegen Bu trat im Verlauf des Matches eine Veränderung ein. Djokovic fühlte sich gegen Ende des zweiten und während des gesamten dritten Satzes frischer als zu Beginn. Er bezeichnete diesen Durchbruch als etwas, das er in diesem Jahr bislang nicht erlebt habe.

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Das 6:2 im Entscheidungssatz bekommt dadurch eine andere Bedeutung als ein normaler Leistungsanstieg. Djokovic konnte seine Energie im letzten Durchgang stärker auf das Tennis richten, statt sie hauptsächlich für den Umgang mit seinen Beschwerden aufzuwenden.

Ein guter Satz löst das Gesundheitsproblem nicht. Er zeigt jedoch, dass Djokovics Zustand innerhalb eines Matches nicht zwangsläufig nur schlechter wird. Diese Möglichkeit ist für die nächsten Aufgaben wichtig, weil seine Spielplanung sonst ständig von körperlicher Unsicherheit überlagert wird.

Shanghai bleibt offen, Turin ist ein Ziel

Djokovic hat noch nicht entschieden, ob er beim Masters in Shanghai startet. Er will zunächst beobachten, wie er sich in Peking fühlt. Für Paris-Bercy plant er dagegen einen Einsatz.

Auch die ATP Finals in Turin gehören zu seinen Zielen, sofern er sich qualifiziert. Aktuell ist dieser Platz noch nicht gesichert. Die Turnierplanung hängt damit gleichzeitig von Ranglistenpunkten und Gesundheit ab.

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Djokovic vermeidet eine genaue Diagnose in der Öffentlichkeit. Sportlich ist die Lage trotzdem eindeutig: Sein Niveau reicht weiterhin für Siege nach Rückstand, doch der körperliche Aufwand ist unberechenbar. Peking kann ihm Punkte und Vertrauen geben. Die wichtigste Entwicklung wäre eine Serie von Matches, in denen der Körper wieder Begleiter statt Hauptgegner ist.

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