Einer von Roger Federers Spitznamen wurde Realität



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Einer von Roger Federers Spitznamen wurde Realität

Roger Federer war 2021 nicht gerade ein Protagonist auf dem Tennisplatz. Tatsächlich hat die Schweizer Legende in diesem Jahr nur 13 offizielle Matches bestritten und neun Siege gegen vier Niederlagen eingefahren. Sein großes Ziel war Wimbledon, wo der 40-jährige Basler bis ins Viertelfinale vordrang (auch dank einer nicht unmöglichen Auslosung).

Als es so aussah, als ob Roger fast in Topform wäre, gab es auf dem Center Court eine harte Niederlage gegen Hubert Hurkacz. Das war auch das letzte Match, das der 20-fache Grand-Slam-Champion in dieser Saison bestritten hat.

Wenige Wochen später gab der ehemalige Weltranglistenerste bekannt, dass er in den vergangenen anderthalb Jahren zum dritten Mal am rechten Knie operieren musste. Roger hofft, 2022 für einen letzten Laufsteg auf den Platz zurückkehren zu können, aber es gibt keine Garantien in dieser Hinsicht.

Federer geht noch immer an Krücken und es gibt keinen klaren Plan für seine Rückkehr auf die Tour. Inzwischen hat der Schweizer in Basel (seiner Heimatstadt) ein nach ihm benanntes Tram eingeweiht. Im Interview mit „Basel Live“ verriet der Maestro, dass er auch an der Gestaltung der Straßenbahn (genannt „Federer Express“ oder „FedExpress“) beteiligt war.

Federers ATP-Ranking hat einen massiven Schlag erlitten

"Nun, es war ein langer Prozess", sagte Roger Federer. „Und ich muss sagen, es fühlt sich etwas seltsam an, sich in einer Straßenbahn zu präsentieren.

Daher war mir wichtig, dass es eine Straßenbahn für die Stadt ist, nicht für mich.“ Wichtig sei, so Federer, dass die Straßenbahn den allgemeinen Pendlern eine angenehme Fahrt beschere. So sorgte der Schweizer dafür, dass das Tram verschiedene Highlights aus seiner Karriere und Informationen aus seiner Kindheit zeigte.

"Die Leute sollten Spaß daran haben, der Straßenbahn zuzusehen", fügte Federer hinzu. „Die Straßenbahn ist daher mit Highlights meiner Karriere und Erfolgsmomenten ausgestattet. Darüber hinaus gibt es auch diverse weiterführende Informationen zu meinem Werdegang oder meiner Kindheit in der Straßenbahn zu lesen.

Es ist ein ganz besonderer Moment für mich", sagte der Schweizer. „Ich weiß diese Wertschätzung, die mir hier in Basel entgegengebracht wird, sehr zu schätzen. Es ist eine große Ehre."

In diesem Jahr musste Federer nach einem Sieg in der dritten Runde die French Open unter Berufung auf Verletzungsgefahr zurückziehen. Mal sehen, ob der Schweizer Maestro 2022 den Vorschlag des Monte-Carlo-Direktors berücksichtigt.

Aufgrund weniger Matches in der Saison 2021 erlitt Federers ATP-Ranking einen massiven Schlag. Damit schied er erstmals seit Januar 2017 aus den Top-10-Ranglisten aus.