Gonzalez: "2022 wird ein entscheidendes Jahr für Roger Federer und Rafael Nadal"



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Gonzalez: "2022 wird ein entscheidendes Jahr für Roger Federer und Rafael Nadal"

Roger Federer und Rafael Nadal spielten in diesem Jahr aufgrund einer Reihe von körperlichen Problemen, die ihre Auftritte auf dem Platz einschränkten, eine untergeordnete Rolle. Ausgezeichnetes Jahr für Alexander Zverev und Daniil Medvedev, die den Rückstand auf Novak Djokovic vor allem (und nur) auf Hartplätzen deutlich reduziert haben.

Während eines exklusiven Interviews mit Tennis365 richtete der ehemalige chilenische Tennisspieler Fernando Gonzalez seinen Blick auf das Jahr 2022. Gonzalez analysierte: „Diese letzten beiden Saisons waren aufgrund von COVID, das fast alle Sektoren gestört hat, ziemlich eigenartig.

2021 lief sicherlich besser als 2020, aber es gibt immer noch Probleme im Zusammenhang mit Reisen und Vertreibung. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr die endgültige Rückkehr zur Normalität erfolgt. Das hoffe ich sehr, denn in unserem Sport passieren so viele spannende Dinge."

Außerdem fügte er hinzu: „Zunächst einmal wird es interessant sein zu sehen, was Roger Federer und Rafael Nadal im Jahr 2022 leisten können. Es gibt große Erwartungen an Daniil Medvedev und Alexander Zverev, die eine hervorragende zweite Jahreshälfte 2021 hingelegt haben."

Gonzalez: 2022 wird ein entscheidendes Jahr für Federer und Nadal

Gonzaez schloss dann: „Der Russe gewann seinen ersten Grand Slam in New York, während Zverev bei den ATP-Finals in Turin gewann. Unter den ganz Jungen mag ich Andrey Rublev und Jannik Sinner sehr.

Beide haben großes Talent und werden in den kommenden Jahren zu den Protagonisten der Männertour gehören." 2021 hat viele interessante Ideen gebracht, die darauf warten, dass das Davis-Cup-Finals lebendig wird.

Novak Djokovic dominierte den ersten Teil der Saison, nachdem er drei Grand-Slam-Titel gewonnen hatte. Die Nummer 1 der Welt besiegte Daniil Medvedev im Finale bei den Australian Open, Stefanos Tsitsipas bei Roland Garros und Matteo Berrettini bei Wimbledon.

Der serbische Meister zielte daher auf den Kalender Grand Slam ab, eine epische Leistung, die nur Rod Laver in der Open Ära gelang. Wäre der 34-Jährige aus Belgrad bei den US Open erfolgreich gewesen, hätte er die ewigen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal überholt und auf 21 Majors aufgestiegen.

Durch Anspannung gelähmt und körperlich erschöpft gab Nole im Arthur Ashe Stadium in drei Sätzen gegen Medvedev auf. Fotokredit: Christiaan Kotze