'Die ganze Welt will nicht zusehen, wie Roger Federer verliert', sagt Top-Trainer



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'Die ganze Welt will nicht zusehen, wie Roger Federer verliert', sagt Top-Trainer

Das Jahr 2021 von Roger Federer war von weit mehr Schatten als Lichtern geprägt. Die ehemalige Nummer 1 der Welt konnte sich nicht auf seinem gewohnten Niveau ausdrücken. Er leidet noch immer an den Knieproblemen, die ihn in den letzten beiden Spielzeiten geplagt haben.

Es genügt zu sagen, dass der Schweizer Meister in diesem Jahr nur 13 offizielle Matches bestritten und neun Siege und vier Niederlagen kassiert hat. Das Achtelfinale bei Roland Garros und das Viertelfinale in Wimbledon waren seine besten Saisonergebnisse, zu wenig für eine Legende seines Kalibers.

Roger musste sich erstmals seit 2017 wieder von den Top 10 verabschieden. Der 40-jährige Basler hat sich in den letzten 18 Monaten zum dritten Mal am Knie operiert und wird erst im Sommer 2022 auf die Tour zurückkehren.

Seine Anwesenheit in Wimbledon ist daher ein starkes Risiko. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger hatte auf dem Center Court seine schmerzlichste Niederlage gegen Hubert Hurkacz. Der Pole unterstrich die aktuellen Schwierigkeiten der Schweizer mit einem klaren 6-3, 7-6 (4), 6-0 im Viertelfinale.

In der neuesten Folge des 'ATP Tennis Radio Podcast' erinnerte Craig Boynton - Trainer von Hurkacz - an die außergewöhnliche Leistung seines Spielers gegen Federer.

Federer wird die kommenden Australian Open 2022 verpassen

"Ich habe ihm gesagt, was mit diesem Match gegen Roger Federer auf uns zukommt, als wäre es so", sagte Boynton.

„Ich meine, du wirst dich selbst nicht hören können. Die ganze Welt will Roger nicht verlieren sehen." Boyton erinnerte sich auch an Hukraczs eigene Reaktion auf den Sieg und die allgemeine Atmosphäre und scherzte, dass selbst der Pole überrascht war, wie "laut" die Menge im Stadion während der Begegnung war.

"Und dann sagt er zu mir, nach dem Spiel, CB, hast du gehört, wie laut es war", sagte Boynton. „Und ich dachte, hörst du nicht auf alles, was ich vor dem Match sage? Nein, ich meine, ich sagte, so wird es sein“, bekräftigte er.

"Aber ich wusste, dass er es nicht besitzen kann, bis er es selbst erlebt hat." Roger Federer gilt als einer der größten Sportler aller Zeiten. Abgesehen von den statistischen Aufzeichnungen engagiert sich Federer auch aktiv in zahlreichen philanthropischen Aktivitäten.

Der Schweizer Maestro ist Gründer der Roger Federer Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, benachteiligten Kindern eine angemessene Bildung zu ermöglichen, und hat nach eigenen Angaben fast zwei Millionen Kinder erreicht.

Der sechsfache Australian-Open-Sieger Federer wird die kommenden Australian Open 2022 leider verpassen. Erst vor wenigen Wochen bestätigte Federer diese Nachricht, da er sich noch immer nicht vollständig von seiner Knieverletzung erholt hat.

Zuletzt trat der Maestro auf der ATP Tour in Wimbledon 2021 an. Federer verlor im Viertelfinale des Wettbewerbs gegen Hubert Hurkacz.