Roger Federer: "Ich kann auf höchstes Niveau zurückkehren"



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Roger Federer: "Ich kann auf höchstes Niveau zurückkehren"

Roger Federer kennt seinen Körper, und wenn er glaubt, dass er auf das höchste Niveau zurückkehren kann, müssen wir daran glauben, dass er es kann. Die vergangenen zwei Jahre waren ziemlich kompliziert für den Schweizer Maestro, der mit einer schweren Verletzung am rechten Knie zu kämpfen hatte.

Es genügt zu sagen, dass die ehemalige Nummer 1 der Welt im Jahr 2021 nur 13 offizielle Matches bestritt und neun Siege und vier Niederlagen sammelte. Das Achtelfinale in Roland Garros und das Viertelfinale in Wimbledon waren seine besten Saisonergebnisse, viel zu wenig für einen Champion seines Kalibers.

Nach einer scharfen Niederlage gegen Hubert Hurkacz in Wimbledon gab Roger bekannt, dass er einen Knierückfall erlitten hatte und zum dritten Mal operiert werden musste. Der 40-jährige Baselbieter kämpft noch mit der Rehabilitation und wird erst Ende Sommer/Frühherbst wieder im Einsatz sein.

Der Laver Cup könnte der ideale Austragungsort für seine Rückkehr sein, aber es ist noch zu früh, nein zu sagen. Trotz der vielen Schwierigkeiten in der letzten Zeit hat der 40-jährige Basler seinen Optimismus nicht verloren.

Roger Federer: "Ich kann auf höchstes Niveau zurückkehren"

Roger schrieb in einem Brief: „Nach vielen Monaten des Kampfes gegen meine Verletzungen hat mich meine Rückkehr zur Tour im März 2021 motiviert, weiter Tennis zu spielen.

Ich bin dankbar für all die Minuten, die ich mit meinen Fans verbringen konnte und die mir unglaubliche Unterstützung in allen Ecken der Welt zeigen. Die Turniere, die ich letztes Jahr gespielt habe, haben mir klar gemacht, dass meine Karriere als Sportler noch nicht zu Ende ist.

Die Fortschritte, die ich jeden Tag mache, bestärken mich in der Vorstellung, dass ich eines Tages stark genug sein werde, um wieder auf höchstem Niveau zu spielen“, so der 20-fache Grand-Slam-Sieger weiter.

Roger musste akzeptieren, dass Rafael Nadal die ewige Rangliste der Majors anführt, während Novak Djokovic dem Schweizer Maestro wochenlang den Rekord an der Spitze der ATP-Rangliste wegschnappte. Der Schweizer musste sich erstmals seit 2017 wieder aus den Top 10 verabschieden. Fotokredit: AP