Casper Ruud nach dem Sieg in Gstaad: "Roger Federer ist eine Inspiration"



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Casper Ruud nach dem Sieg in Gstaad: "Roger Federer ist eine Inspiration"

Casper Ruud verteidigte den Titel beim ATP 250 in Gstaad dank des Finalerfolgs gegen Matteo Berrettini und festigte damit die vierte Position im Rennen nach Turin. Es bleibt eine gute Woche für den Italiener, der eine Ein-Satz-Führung nicht ausnutzen konnte und beim Stand von 4:4 im zweiten Satz nicht einmal einen Breakball hatte.

In der Pressekonferenz sagte Rudd: "Vor allem im dritten Satz hat sich alles ein bisschen verändert. Man muss immer bereit sein. Ich habe einige sehr wichtige Breakbälle abgewehrt und im Tiebreak hatte ich vielleicht ein bisschen Glück.

Ich habe versucht, im zweiten und dritten Satz ein wenig Kontinuität in mein Spiel zu bringen."

Ruud: "Roger Federer ist eine Inspiration"

Neunter Karrieretitel für den Norweger, der sich auch von der Wärme der Schweiz Roger Federers einlullen lässt, der dieses Jahr wieder in Basel spielen dürfte.

Sagte Casper: "Das Publikum in der Schweiz hilft uns sehr. Die Schweiz ist ein Land mit einer langen Tennisgeschichte, und wenn man die Erfolge von Federer sieht, ist das für viele eine Inspiration, auch für mich.

Die Schweiz erinnert mich ein wenig an Norwegen, wir haben auch gute Steuern. Es ist ein sehr schönes Land, das Wetter war diese Woche wunderschön und es ist nicht so häufig. Es ist immer toll, hier ein Match zu spielen, besonders in Gstaad, und ich werde nächstes Jahr auf jeden Fall wiederkommen."

Über Berrettini sagte er: "Du bist einer der besten Jungs auf der Tour. Du hattest 2022 einige körperliche Probleme, ich habe gesehen, wie hart du gearbeitet hast, und deshalb gratuliere ich dir zu der Woche, die du gefahren bist, sowie deinem Team und deiner Familie, die wirklich wunderbare Menschen sind.

Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft wieder begegnen werden." Nach Gstaad sind beide Spieler in Kitzbühel topgesetzten: "Viel Zeit zum Feiern gibt es nicht. Wenn ich meine Karriere beende, werde ich mich dem Alkohol widmen, den ich im Laufe der Jahre verloren habe. Im Ernst, ich trinke nicht so viel, und meine Freundin drängt mich dazu, etwas Spaß zu haben. "