Roger Federers Trainer verrät den Grund für den Rücktritt des Schweizers



by   |  LESUNGEN 1276

Roger Federers Trainer verrät den Grund für den Rücktritt des Schweizers

Trainer Severin Luthi gibt zu, dass Roger Federer bei der Genesung seines Knies "einfach nicht genug Fortschritte" gemacht hat und deshalb vom Profitennis zurücktritt. Der 41-jährige Federer wurde seit 2020 bereits dreimal am Knie operiert.

Seine dritte Operation fand im August letzten Jahres statt, als er sich entschloss, sein Knie erneut operativ zu behandeln. Federer wollte nächste Woche beim Laver Cup und im nächsten Monat bei den Swiss Indoors in Basel wieder antreten.

Am Donnerstag gab Federer bekannt, dass der Laver Cup das letzte Turnier seiner Karriere sein wird. "Er hat einfach nicht genug Fortschritte gemacht. Er ist 41 Jahre alt, er ist schon so lange auf der Tour, er hat über 1500 Matches bestritten.

Sein Rücktritt ist eine Kombination aus diesen Faktoren", sagte Luthi gegenüber Simon Graf.

Luthi: Federer hat es gut verkraftet

Der Rücktritt vom Tennissport ist für Federer sicherlich sehr emotional, aber er hat die Situation bisher sehr gut gemeistert.

Da Federer gut gelaunt zu sein scheint, ist es auch für sein Team einfacher, die ganze Situation zu verarbeiten. Luthi wies auch darauf hin, dass diese Zeit genutzt werden sollte, um Federers erstaunliche Karriere zu feiern.

"Roger macht es uns leicht", sagte Luthi. Federer scheint gut gelaunt zu sein, auch für sein Team ist es einfacher, die ganze Situation zu verarbeiten. "Natürlich war es eine emotionale Entscheidung für ihn.

Sonst hätte er nie so viel auf diesem Niveau erreichen können. Dahinter steckt eine Menge Leidenschaft. Aber er ist immer so positiv eingestellt. Es wäre schwieriger für mich, wenn er völlig am Boden zerstört wäre.

Wie er das Ganze verarbeitet, hilft auch mir. Roger hat mich heute schon zwei- oder dreimal angerufen und gefragt, wie es mir geht. Er denkt auch immer an die anderen. Es geht ihm gut, er ist bei seiner Familie. Ich denke, wir sollten uns jetzt nicht nur auf das Ende seiner Karriere konzentrieren, sondern vor allem auf das, was er erreicht hat.

All diese schönen Erfolge. Die Menschen sollten nicht nur traurig sein, sondern auch glücklich über all die Dinge, die sie mit Roger erleben konnten."