Roger Federer: "So wurde der SABR geboren"



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Roger Federer: "So wurde der SABR geboren"

Im Laufe eines langen Interviews sprach Roger Federer, der sich gerade beim Laver Cup vom Tennis verabschiedet hat, über die Geburtsstunde des SABR. Roger sagte: „Warum habe ich SABR erfunden? Eigentlich hatte es nichts mit Rafael Nadal und Novak Djokovic zu tun.

Ich tat dies, als ich 2015 in Cincinnati während eines Jetlag-Trainings mit Benoit Paire herumalberte. Severin Lüthi wollte, dass ich mehr auf den Platz gehe und habe damit angefangen. Ich habe es schon vor einiger Zeit in der Schweiz ausprobiert, aber es hat erst mit Benoit Gestalt angenommen.

Wir haben ganz entspannt geübt, gelacht und die verrücktesten Aufnahmen ausprobiert, die uns eingefallen sind. Du kommst gegen 15 Uhr an, dein Spiel ist abends, nach Sonnenuntergang waren wir alleine auf dem Feld, es war fantastisch." Der Schweizer hat sich sein perfektes Paar ausgesucht: „Naja, ich würde sagen das US-Open-Finale 2004 gegen Hewitt.

Man sieht nicht jeden Tag ein Grand-Slam-Finale, das mit 6:0 beginnt und endet!"

Roger verabschiedete sich von Tennisplätzen

Die Nachricht vom Rücktritt von Roger Federer hat unzählige Reaktionen in allen Teilen der Welt ausgelöst.

Obwohl es kein Blitz aus heiterem Himmel war, erwarteten nur wenige, dass der König bereits beim Laver Cup genug sage würde. Tatsächlich war seine Anwesenheit bei der ATP in Basel bestätigt worden und es gab Gerüchte über die letzte Runde des Karussells im Jahr 2023.

Nachdem er sich letztes Jahr einer weiteren Operation am rechten Knie unterzogen hatte, versuchte das Schweizer Phänomen mit allen Mitteln, wieder wettbewerbsfähig zu werden. Als er versuchte, im Training härter zu pushen, merkte er, dass er nicht mehr weitermachen konnte.

Außerdem unterzog er sich einer Resonanz, deren Ergebnis überhaupt nicht zufriedenstellend war. Am frühen Nachmittag des 15. September gab der Maestro seine Entscheidung in einem auf Instagram geposteten Brief bekannt.

Der 20-fache Grand-Slam-Champion versprach, dass er sich nicht zu weit vom Tennis entfernen und nach neuen Wegen suchen wird, um mit seinen Fans in Kontakt zu bleiben.