„Roger Federer macht alles einfach für …“, sagt Top-Coach



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„Roger Federer macht alles einfach für …“, sagt Top-Coach

Der letzte Auftritt von Roger Federer beim Laver Cup hat allen Tennisfans unzählige Tränen ins Gesicht getrieben. Eine Ära ist zu Ende gegangen. Nach 24 Jahren Karriere entschied sich der Schweizer, seinen Schläger an den Nagel zu hängen und ein neues Kapitel in seinem Leben aufzuschlagen.

Er hatte alle Anzeichen dafür, dass Maestros Rücktritt am Horizont stand, aber seine Ankündigung fand immer noch großen Anklang. Eine Verletzung am rechten Knie machte es ihm in den letzten zweieinhalb Jahren unmöglich, so viel und so viel zu spielen, wie er wollte, also musste er sich drei Operationen unterziehen.

Fans hatten gehofft, dass sich der König 2023 noch eine letzte Fahrt auf dem Karussell gönnen könnte, doch das war nicht möglich. Die Resonanz, die Roger im vergangenen Juli erlebte, bestätigte, dass es keine Fortschritte mehr gab.

Innerhalb weniger Tage wusste der 20-fache Grand-Slam-Champion, dass es vorbei war, und begann darüber nachzudenken, wie er es ankündigen könnte. Als Gast in der neuesten Ausgabe von „The Tennis Podcast“ erklärte Ivan Ljubičić, wie es war, Federer zu coachen.

Ljubo spricht über Federer

„Es war so einfach! Weil Roger Federer den Trainern alles leicht macht. Es ist sehr offen und sorgt dafür, dass Sie Freiheit haben. Du fühlst dich wohl und hast das Gefühl, dass du sagen kannst, was du willst.

Er sagte immer: „Ich will nicht hören, was du denkst, ich will hören, ich will hören, was du wirklich denkst.“ Das sagte er immer. Und ich fühlte mich wirklich frei, das war schon immer so. Es war unglaublich, eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde.

Es gab Zeiten, da hatte ich nichts zu sagen, weil er einfach perfekt war. Einige Workouts waren lächerlich, weil sie so perfekt waren! Aber es gab natürlich auch schwierige Momente", sagte Ivan Ljubicic. Roger Federer, der letzten Monat beim Laver Cup in London aufhörte, gilt weithin als einer der ästhetisch ansprechendsten Spieler in der Geschichte des Sports.

Federer ist auch ein absoluter Gentleman – sowohl auf als auch neben dem Platz – und Eugene Lapierre hat nur gute Erinnerungen an den Schweizer in Montreal. Lapierre sagte, Federer strahle Klasse aus und sei die Perfektion in Person.

„Federer ist einfach Spitzenklasse“, sagte Lapierre. "Er erkannte die Wirkung und Reichweite, die er bei allen haben konnte. Er schwankte nie, machte Sonderwünsche. Er kam sehr gerne nach Montreal, er war immer sehr nett.

Bei ihm ragt kein Haar heraus, wie man so sagt "Das war eine sehr schweizerische Einstellung. Ein perfekter Typ, der auch auf dem Platz perfekt war."