Boris Becker lobt die Größe von Roger Federer: Gesamtpaket, alles so perfekt

Becker glaubt, dass Federers Erbe unantastbar ist.

by Fischer P.
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Boris Becker lobt die Größe von Roger Federer: Gesamtpaket, alles so perfekt

Boris Becker glaubt, dass die Tatsache, dass Roger Federer nicht derjenige mit den meisten Grand-Slam-Titeln ist, das Erbe des Schweizers niemals trüben kann. Der 41-jährige Federer gilt als die ultimative Tennis-Ikone und viele glauben, dass er das Spiel im Alleingang auf ein neues Niveau gehoben und Tennis populärer gemacht hat.

Federer, der einst Grand-Slam-Titelträger aller Zeiten war, ist jetzt der dritte auf der Liste – hinter Novak Djokovic und Rafael Nadal, die beide 22 Grand Slams haben. „Vielleicht der Sportbotschafter, nicht nur der Tennisbotschafter.

So etwas hat die Welt noch nicht gesehen. Sie können Fußballer und Basketballspieler und Leichtathleten mitnehmen. Dieses Gesamtpaket Roger Federer – und dann ist er auch noch in der neutralen Schweiz aufgewachsen.

Bei Roger ist alles so perfekt, fast zu schön, um wahr zu sein. Das wird es im Tennis nie wieder geben und auch deshalb ist Tennis so ein globaler Sport geworden. Viel Glück für die Jungs, die übernehmen wollen“, sagte Becker im Tennis-Podcast „Das Gelbe vom Ball“ von Eurosport Deutschland.

Becker erkennt die Größe von Federer, Nadal und Djokovic an

Der 41-jährige Federer ist im Ruhestand, während der 36-jährige Nadal und der 35-jährige Djokovic noch aktiv sind. Die Big 3 werden für immer als die goldene Generation in Erinnerung bleiben, aber langsam kommt die Zeit, in der das Spiel neue Rivalen und Champions bekommt.

Becker, ein ehemaliger sechsmaliger Grand-Slam-Champion, schlägt vor, dass diejenigen, die nach den Big 3 kommen, große Fußstapfen haben müssen. „Mit Federer, Nadal und Djokovic hatten wir drei Idole, die nicht nur Tennisfans, sondern Sportfans im Allgemeinen angezogen haben.

Dies hat unseren Sport globaler und reicher gemacht. Deshalb gibt es diese Preisgelder und Werbeinvestitionen. Das wird die große Herausforderung für die Jungs: Nicht nur gewinnen, sondern auch etwas repräsentieren – und das ist eine ganz andere Baustelle“, sagte Becker.

Unterdessen genießt Federer seine Ruhestandstage. Seit seinem Rücktritt vom Profi-Tennis nach dem Laver Cup ist Federer nicht mehr als Gast bei Turnieren aufgetreten.

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