Ben Shelton über Roger Federer: Eleganz als Inspiration im Tennis

Ben Shelton, ein aufstrebender Stern auf der ATP Tour, sieht in Roger Federer ein großes Vorbild – sowohl in Bezug auf dessen Spielstil als auch auf dessen Modebewusstsein.

by Faruk Imamovic
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Ben Shelton über Roger Federer: Eleganz als Inspiration im Tennis
© Getty Images Sport/Christopher Lee

Ben Shelton, ein aufstrebender Stern auf der ATP Tour, sieht in Roger Federer ein großes Vorbild – sowohl in Bezug auf dessen Spielstil als auch auf dessen Modebewusstsein. Federer, bekannt für seine Eleganz auf dem Tennisplatz, ist auch abseits des Courts eine Stilikone.

Der 20-fache Grand-Slam-Sieger, der auch als globaler Markenbotschafter für UNIQLO fungiert, legt stets großen Wert auf sein Outfit. Egal ob auf dem roten Teppich oder dem roten Sand, Federers Sinn für stilvolle Kleidung und Accessoires wie maßgeschneiderte Blazer und Rolex-Uhren ist unverkennbar.

Shelton bewundert besonders Federers Fähigkeit, sich für verschiedene Anlässe – vom Met Gala bis hin zu Wimbledon – stilsicher zu kleiden. „Ich hole mir Stil-Inspirationen von verschiedenen Leuten, anderen Sportlern und Instagram.

Roger ist einer dieser Typen, die alles können. Er kann es auf dem Platz, er kann es abseits des Platzes, er kann es bei der Met Gala, er kann es in Wimbledon“, sagte Shelton in einem Gespräch mit ON.

Sheltons eigener Weg und Ambitionen

Shelton, der junge Amerikaner, ist stolz darauf, die neueste Tennisbekleidung von ON zu tragen, die er gegen Ende der Kampagne verwendete.

„Es gibt eine große Tradition und reiche Geschichte im Tennis. Viele Marken, die andere Spieler tragen, machen nicht viel außer traditioneller Kleidung, also sind meine Kumpels auf der Tour definitiv neidisch auf das Gradienten-Kit, das ich getragen habe.

Sie alle wollen es anfassen“, fügte er hinzu.

Shelton betont, dass er offen für neue Erfahrungen bleibt und eine Wachstumsmentalität pflegt. „Ich bin wettbewerbsfähig und möchte gewinnen, aber ich muss mich daran erinnern, dass ich bei einigen Dingen noch lange nicht dort bin, wo ich sein möchte.

Ja, hoffentlich habe ich eine lange Karriere vor mir und Zeit, meinen Stil zu verfeinern.“

In Bezug auf Trainingsrituale ist Shelton flexibel, betont aber die Bedeutung harter Arbeit. „Ich bin kein abergläubischer Ritualtyp“, sagt Shelton.

„Meine Aufwärmübungen variieren. Ich esse unterschiedliche Dinge. Ich höre gerne aggressiven Hip-Hop, um mich vor dem Betreten des Platzes aufzuputschen, aber letztendlich kommt es auf harte Arbeit an. Harte Arbeit ist etwas, bei dem ich nicht einfach 'egal' sage.

Wenn es Zeit ist, wirklich zu arbeiten, bin ich gerne der Erste, der zur Anlage kommt, oder der Letzte, der geht.“

Sheltons Einstellung und sein Ehrgeiz, gepaart mit seinem Stilbewusstsein, inspiriert von Tennislegenden wie Federer, zeigen einen vielversprechenden Weg für seine zukünftige Karriere im Profi-Tennis.

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