Roger Federer reflektiert über Novak Djokovic und Rafael Nadal

Roger Federer hat sich seit seinem Rücktritt aus dem professionellen Sportleben zurückgezogen, doch sein Interesse an den Leistungen seiner langjährigen Rivalen Novak Djokovic und Rafael Nadal bleibt ungebrochen.

by Faruk Imamovic
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Roger Federer reflektiert über Novak Djokovic und Rafael Nadal
© Getty Images/Lintao Zhang

Roger Federer, eine der prägendsten Figuren im Tennis der letzten Jahrzehnte, hat sich seit seinem Rücktritt aus dem professionellen Sportleben zurückgezogen, doch sein Interesse an den Leistungen seiner langjährigen Rivalen Novak Djokovic und Rafael Nadal bleibt ungebrochen.

Die Rivalität lebt weiter

Trotz seines Rücktritts bei der Laver Cup 2022, einem emotionalen Moment, der von seinen engsten Rivalen und Freunden auf dem Platz begleitet wurde, hält Federer die Verbindung zum Sport aufrecht.

In einem Interview mit GQ Sports offenbarte der Schweizer, dass er zwar nicht seinen Zeitplan umwirft, um bestimmte Spiele zu verfolgen, aber dennoch die Karrieren von Djokovic und Nadal mit Interesse beobachtet. "Natürlich bin ich mir bewusst, wenn sie in den Finals sind oder wenn Rafa zurückkommt oder wenn Novak einen weiteren Rekord bricht.

Das ist alles gut, weißt du? Aber ich werde meinen Zeitplan nicht beiseitelegen, um zu sagen, 'Dieses Match muss ich sehen'", so Federer. Die Verletzungssorgen von Nadal, der sich mit hartnäckigen Problemen herumschlägt, berühren Federer besonders.

Er hofft, dass Nadal seine Ziele für den Sommer erreichen kann, trotz der Rückschläge, die ihn von den Turnieren in Indian Wells und Doha abgehalten haben. Federers Mitgefühl für seinen langjährigen Rivalen unterstreicht die tiefe gegenseitige Achtung, die zwischen den beiden Champions herrscht.

Ein würdevoller Abschied

Federers Entscheidung, sich als erster der sogenannten Big Four zurückzuziehen, spiegelt seinen Wunsch wider, den Sport auf seine Weise zu verlassen. "Es fühlt sich gut an. Als ich in London beim Pressegespräch neben Andy [Murray], Novak, Rafa und [Björn] Borg und allen, die dort waren, in den Ruhestand ging, sagte ich, 'Es passt zu mir, der Erste zu sein, der geht'", erklärt Federer.

Diese Haltung zeigt sein Verständnis für die Dynamik und Geschichte des Sports, sowie seinen Wunsch, dass Djokovic, Nadal und Murray weiterhin die Tenniswelt bereichern, so wie er es getan hat. Federers Rückblick auf seine Karriere und seine Rivalen ist mehr als nur eine Reflexion über vergangene Erfolge.

Es ist eine Anerkennung der Weiterentwicklung des Spiels und der Spieler, die es geprägt haben. Federers Hoffnung, dass seine Rivalen so lange wie möglich auf höchstem Niveau spielen können, spricht von seiner Liebe zum Tennis und seinem Wunsch, dass der Sport weiterhin von solchen außergewöhnlichen Talenten profitiert.

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