Roger Federer besucht eine Klasse in einer namibischen Grundschule


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Roger Federer besucht eine Klasse in einer namibischen Grundschule

Der Schweizer Tennissuperstar Roger Federer besuchte vor seinem Benefizspiel in Südafrika eine Grundschule in Namibia. Der 20-fache Grand-Slam-Rekordmeister war am Mittwoch in Namibia, zwei Tage vor The Match in Africa.

Laut Pressemitteilung verbrachte Roger einige Zeit in einem ECD-Zentrum und einer Grundschule, um sich einen persönlichen Eindruck von der Wirksamkeit der Schulreife-Initiative zu verschaffen. Der Schweizer erlebten Unterricht im Unterricht, besuchten eine Lerngruppe von Pädagogen und Lehrern und sprachen mit den Eltern.

Der 38-Jährige traf sich auch mit dem Präsidenten des Landes sowie anderen wichtigen Vertretern der Regierung, um sich über die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung auszutauschen.

Die Roger Federer Foundation hat ein klares Ziel, Bedürftigen zu helfen, und die Stiftung war in Afrika besonders aktiv. Laut der Pressemitteilung führt die Roger Federer Foundation mit einem Regionalbüro in Südafrika Programme in sechs Ländern im südlichen Afrika (Botswana, Malawi, Namibia, Sambia, Simbabwe, Südafrika) sowie in der Schweiz durch.

Seit ihrer Gründung hat die Stiftung 750 Millionen NAD für ihre Bildungsinitiativen in 7000 Grundschulen und Vorschulen ausgegeben. Über 1,5 Millionen Kinder haben aufgrund unseres Engagements in den letzten 16 Jahren von einer besseren Bildungsqualität profitiert.

Die Schulbereitschaftsinitiative in Namibia wurde auch in der Pressemitteilung beschrieben: Seit 2014 investiert die Roger Federer Foundation in Partnerschaft mit ihren lokalen Partnern, Lifeline Childline, dem kirchlichen Waisenbund und dem Frauenhilfswerk in Namibia, in die frühkindliche Bildung.

Derzeit läuft eine landesweite Schulreife-Initiative in Höhe von 90 Mio. NAD, ein siebenjähriges Programm, das gemeinsam von der Stiftung Botnar finanziert wird und darauf abzielt, 3.000 Lerninstitutionen zu erreichen, um armen und schutzbedürftigen namibischen jungen Lernenden einen guten Start in die formale Bildung zu ermöglichen.

Die Schulreife-Initiative etabliert Prozesse für die gemeinsame Verantwortung aller vor Ort, um sofortige Verbesserungen für frühe Lernende zu erzielen. Verbesserung des Zugangs zu altersgerechten Einrichtungen für frühkindliches Lernen, sei es in Grundschulen oder vorübergehend in privaten Zentren für frühkindliche Entwicklung, Aufbau von Kapazitäten und Stärkung der Kompetenz von Pädagogen und Lehrkräften der frühen Klassen für frühkindliches Lernen, insbesondere die spielerische Lernmethode, die Schulreife und die sensible Übergangsphase in die Grundschule.

Seit seinem Start startete das Programm School Readiness 2018 mit einem Pilotprojekt, das bis Dezember 2019 in 204 Lerninstitutionen in den vier Regionen Khomas, Oshana, Kavango East und Kavango West erfolgreich umgesetzt wurde.

Das Programm bietet über 10.000 Schülern im Vorschulalter, die über 390 Pädagogen und Lehrer in einem Tablet-basierten Bereitschafts- und Übergangskurs geschult haben, Zugang zu qualitativ hochwertigem Frühlernen.

Einrichtung eines Peer-to-Peer-Mentoring-Mechanismus zur Verbesserung der Kapazität von Pädagogen, Vorschullehrern und Lehrern der Klasse 1; mobilisierte Eltern und Gemeinden, um die Spiel- und Lernumgebungen für Lernende in ECD-Zentren zu verbessern, und entwickelte Anwendungen und Tools, mit denen Pädagogen und Lehrkräfte Kinder kontinuierlich bewerten und unter anderem das Erreichen von Entwicklungsmeilensteinen unterstützen können.