Mouratoglou spricht über Streitpunkte mit Serena Williams

by Faruk Imamovic
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Mouratoglou spricht über Streitpunkte mit Serena Williams
© redelmotje/X/Fair Use

Patrick Mouratoglou hat offen eingeräumt, dass es während seiner Zusammenarbeit mit Serena Williams immer wieder Auseinandersetzungen über ihr Gewicht gegeben habe. Die US-Amerikanerin, die 2022 ihre Karriere beendete, hatte zuletzt Schlagzeilen gemacht, als sie von der Einnahme von GLP-1-Medikamenten berichtete, mit deren Hilfe sie 14 Kilogramm in acht Monaten verlor. Sie beschrieb ihr Gewicht damals als einen weiteren „Gegner“ und kombinierte die Behandlung mit intensiven Trainingseinheiten: „fünf Stunden am Tag“ mit Laufen, Radfahren, Treppensteigen und Kraftübungen.

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Mouratoglou, der Williams seit 2012 bis zu ihrem Karriereende betreute, bestätigte im Gespräch mit The Guardian die Konflikte: „Oh, ich erinnere mich sehr gut daran. Es war nach der Schwangerschaft – nicht sofort danach. Ich sagte zu ihr: ‘Hör zu, das ist kein Kommentar zu deinem Aussehen. Das ist nicht mein Problem. Aber Tennis ist ein Sport, in dem man sich kein Übergewicht leisten kann.’“

Gewicht und Bewegung als Schlüsselthema

Der Franzose führte aus, dass bereits ein Kilogramm zu viel große Auswirkungen auf Beweglichkeit und Verletzungsrisiko haben könne: „Wenn du mit einem Kilo mehr Vollgas in eine Richtung gehst und sofort stoppen und zurückkommen musst, ist die verlorene Zeit enorm. Schau dir die Besten der Welt an – Alcaraz, Sinner, Djokovic. Es geht um ihre Bewegungen.“

In Williams’ Fall sei die Situation zusätzlich durch ihr Alter erschwert gewesen: „Natürlich reagiert der Körper dann nicht mehr so schnell wie früher, und die Gefahr von Verletzungen ist größer.“

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Die Diskussionen seien für beide Seiten nicht leicht gewesen. „Wir hatten ein paar Kämpfe darüber. Ich erinnere mich, dass sie es nicht mochte, wenn ich das ansprach, weil sie dachte, ich würde sie verurteilen. Aber ich habe ihr immer wieder gesagt: Es geht nicht um dein Aussehen. Mein Job ist dein Tennis. Wenn du wieder an die Spitze willst und Geschichte schreiben möchtest, müssen wir auf allen Ebenen effizient sein – und dieses Thema war für mich der Schlüssel.“

Rückblick ohne Bedauern

Williams beendete ihre Karriere mit 23 Grand-Slam-Titeln im Einzel, 14 im Doppel, vier Olympischen Goldmedaillen und insgesamt 73 Turniersiegen. Mouratoglou, der nach ihr mit Holger Rune und später mit Naomi Osaka arbeitete, zieht dennoch ein klares Fazit: „Ich bin nicht der Typ, der zurückschaut und etwas bereut. Aber ja, wenn sie körperlich in dieser Verfassung gewesen wäre, wären die Ergebnisse besser gewesen.“

Serena Williams
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