Alex Eala nennt Serena Williams die Größte aller Zeiten

by Faruk Imamovic
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Alex Eala nennt Serena Williams die Größte aller Zeiten
© PhilippineStar/X/Fair Use

Alex Eala hat Serena Williams als ihre Wunschgegnerin und zugleich als beste Spielerin der Tennisgeschichte bezeichnet. Die 21-Jährige, die beim Turnier in Singapur als Nummer drei gesetzt ist, nannte außerdem Maria Sharapova als prägende Figur ihrer Kindheit. Ihre Auswahl verbindet sportliche Größe mit zwei sehr unterschiedlichen Formen von Präsenz auf dem Platz.

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Eala steht inzwischen auf Rang 18 der Weltrangliste und hat bereits Begegnungen mit prominenten Namen erlebt. Sie spielte im Doppel an der Seite von Venus Williams und besiegte Iga Swiatek auf dem Centre Court von Wimbledon. Dennoch besitzen Serena Williams und Sharapova für sie einen besonderen Stellenwert, der weit über eine mögliche taktische Herausforderung hinausgeht.

Zwei Vorbilder mit unterschiedlicher Wirkung

„Serena ist einfach die Größte aller Zeiten. Maria ist jemand, zu dem ich aufgeschaut habe, seit ich ein Baby war“, sagte Eala. Der erste Teil ihrer Antwort bewertet eine Karriere, die durch Titel, Langlebigkeit und Dominanz geprägt wurde. Der zweite beschreibt eine persönliche Verbindung, die entstand, lange bevor Eala selbst zur erweiterten Weltspitze gehörte.

Williams wäre für Eala die ultimative sportliche Prüfung. Ihre Aufschlagstärke, Athletik und Fähigkeit, wichtige Punkte offensiv zu kontrollieren, veränderten die Maßstäbe im Frauentennis. Sharapovas Bedeutung liegt für die junge Spielerin zusätzlich in der frühen Identifikation mit einer Persönlichkeit, die auf dem Platz konsequent Entschlossenheit ausstrahlte.

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Eala machte deutlich, dass schon die Nähe zu diesen Spielerinnen einen Wert hätte. „Selbst wenn ich überhaupt nicht mit ihr interagieren könnte, wäre es dennoch eine Ehre, nur im selben Raum zu sein“, sagte sie über die Vorstellung einer Begegnung.

Eigene Erfahrungen verändern die Perspektive

Mit Rang 18 ist Eala nicht mehr nur Bewunderin aus der Distanz. Siege gegen Spitzenspielerinnen und Auftritte auf den größten Courts geben ihr einen eigenen Platz in der Gegenwart der Tour. Gerade deshalb wirkt ihre Antwort nicht wie eine beliebige Aufzählung berühmter Namen. Sie zeigt, an welchen Merkmalen Eala ihre wachsende Karriere misst: Durchsetzungsfähigkeit, mentale Präsenz und Wirkung über den Sport hinaus.

Das Turnier in Singapur bietet ihr nun die Gelegenheit, diese Ansprüche in der eigenen Rolle umzusetzen. Als gesetzte Spielerin trägt sie Erwartungen, die früher bei ihren Idolen lagen. Der Vergleich mit Williams oder Sharapova bleibt historisch überhöht, doch Ealas Entwicklung macht ihre Wahl nachvollziehbar: Sie orientiert sich an Spielerinnen, die nicht nur Matches gewannen, sondern die Wahrnehmung ihrer Generation bestimmten.

Serena Williams
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