Sind Sie bereit, alles zu tun, was nötig ist?



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Sind Sie bereit, alles zu tun, was nötig ist?

Verletzungen sind bei Tennisspielern üblich. Auch auf der Profitour ist die Liste übersät mit Namen, die verletzungsbedingt aus der Tour aussteigen mussten. In letzter Zeit haben wir Juan Martin del Potro, Andy Murray, Bianca Andreescu und sogar Roger Federer mit Verletzungen überfallen.

Der Weg zur Genesung ist für jeden Tennisspieler also beschwerlich. Dies liegt nicht nur daran, dass der Spieler mit einem belasteten Körper zu kämpfen hat, sondern auch, weil man nach der Genesung nicht weiß, wie viel seinem Körper ergehen wird.

Es ist ein neues Gefühl, sich daran zu gewöhnen, weshalb die Anforderung, ein Comeback zu wollen, an diesem Punkt eher eine mentale Frage als eine körperliche Notwendigkeit ist. Die Frage, die dann gestellt wird, lautet: "Bist du bereit, alles zu tun, was nötig ist?" Ist ein Tennisspieler bereit, alle Hürden zu nehmen, die auf ihn zukommen könnten, um erfolgreich zurückzukommen? Wenn die Antwort ja ist, muss der Spieler einige Schritte befolgen, um sein Ziel zu erreichen.

1. Wie entschlossen sind Sie?

Entschlossenheit ist die Grundlage für die Erfüllung dieses Ziels. Die Frage ist: "Bist du bereit, alles zu tun, was nötig ist?" ist der Katalysator, der einen Spieler dazu veranlasst, einen Aktionsplan zu entwickeln, um sicherzustellen, dass sein Ziel erreicht wird.

Wenn der Spieler die Frage nicht zufriedenstellend – sich selbst – beantworten kann, ist das Ziel nicht das richtige für ihn. Für die Spieler, die ein Comeback feierten, zeigt ihre Rückkehr jedoch, dass sie bereit waren, alles zu geben, um wieder ihr Bestes zu geben.

2. Über den Tellerrand hinausdenken

Der nächste Schritt besteht darin zu evaluieren, was man tun muss, um seinem Ziel näher zu kommen, d. h. diesen Plan in die Praxis umzusetzen. Das ist eine große Herausforderung, vor allem, wenn man trotz Anstrengung sein Ziel nicht erreichen kann.

Daher ist es an dieser Stelle wichtig, sich noch einmal anzusehen, welche Anstrengungen man unternommen hat und was der Spieler sonst noch tun könnte, um seinen Zielen näher zu kommen.

3. Die Komfortzone verlassen

Die Komfortzone ist sehr ansprechend, da sie fast der Stärke eines Spielers entspricht.

Auf der anderen Seite bedeutet der Aufenthalt in der Komfortzone jedoch, dass der Spieler eingeschränkt ist. Sobald ein Spieler sich entscheidet, diesen Komfortbereich zu verlassen, bedeutet dies, dass er bereit ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen und diese frontal anzugehen, um seinem Endziel näher zu kommen.

4. Massive Maßnahmen ergreifen

Ähnlich wie beim Überschreiten des Komforts ist es auch wichtig, sich in Bezug auf die eigenen Träume und Handlungen zu wagen. Es reicht nicht, einfach nur ein Comeback zu machen.

Es ist auch notwendig, darüber nachzudenken, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Und wenn dies bedeutet, das Trainerteam zu ändern und sogar den Spielstil zu ändern, muss ein Spieler bereit sein, solche Schritte zu unternehmen.

Mit anderen Worten, es geht um nichts Gewagtes, nichts gewonnenes.

5. Nachverfolgen und Durchziehen

All diese Maßnahmen werden nicht viel bedeuten, wenn der Spieler sie nicht konsequent übt. Nur das Ziel, eine wettbewerbsfähige Rendite zu erzielen, reicht nicht aus, es ist ebenso wichtig, bereit zu sein, die harten Schritte zu gehen, um dieses Ziel in die Realität umzusetzen.

Auf dem Weg wird es auch Rückschläge geben. Aber der Spieler sollte nicht den Mut und die Hoffnung verlieren, sondern sich nur auf das große Ganze konzentrieren, d.h. ohne körperliche Behinderung zum Spiel zurückkehren.

Eine solche Beständigkeit würde einem Spieler nur helfen, falls er es noch einmal tun soll. Nur wäre die Forderung nach Konstanz nicht so abschreckend wie beim ersten Mal.