ITF setzt Turniere in China inmitten der Peng Shuai-Kontroverse aus



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ITF setzt Turniere in China inmitten der Peng Shuai-Kontroverse aus

Die ITF hat Berichten zufolge Spielern mitgeteilt, dass im nächsten Jahr angesichts der Besorgnis um Peng Shuai keine ITF World Tour Tennisturniere in China stattfinden werden.

Die WTA hat letzte Woche eine wichtige Entscheidung gegen China getroffen, als sie alle Turniere in China für nächstes Jahr aussetzte. Die ITF veröffentlichte kurz nach der WTA eine Erklärung, aber die Aussetzung von Turnieren in China wurde nicht erwähnt.

"Der Internationale Tennisverband als Dachverband des Tennis setzt sich für alle Frauenrechte ein," lautete die Erklärung der ITF von letzter Woche. "Unser Hauptanliegen bleibt das Wohlergehen von Peng Shuai.

Die Vorwürfe von Peng müssen adressiert werden. Wir werden weiterhin alle diesbezüglichen Bemühungen unterstützen, sowohl öffentlich als auch hinter den Kulissen."

Keine WTA- oder ITF-Turniere in China inmitten der Sorge um Peng

„Infolgedessen und mit voller Unterstützung des WTA-Vorstands gebe ich die sofortige Aussetzung aller WTA-Turniere in China, einschließlich Hongkong, bekannt.

Ich sehe guten Gewissens nicht ein, wie ich unsere Athletinnen bitten kann, dort anzutreten, wenn Peng Shuai nicht frei kommunizieren darf und wurde anscheinend unter Druck gesetzt, ihren Vorwürfen des se*uellen Übergriffs zu widersprechen.

Angesichts der aktuellen Lage bin ich auch sehr besorgt über die Risiken, denen alle unsere Spielerinnen und Mitarbeiter ausgesetzt sein könnten, wenn wir 2022 Veranstaltungen in China durchführen würden," WTA-Chef Steve Simon sagte letzte Woche in einer Erklärung.

„Ich bedaure sehr, dass es so weit gekommen ist. Die Tennis-Communitys in China und Hongkong sind voll von großartigen Menschen, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Sie sollten stolz auf ihre Leistungen, Gastfreundschaft und ihren Erfolg sein.

Wenn China jedoch nicht die von uns geforderten Schritte unternimmt, können wir unsere Spielerinnen und Mitarbeiter nicht durch die Durchführung von Veranstaltungen in China gefährden. Chinas Führer haben der WTA keine andere Wahl gelassen.

Ich hoffe weiterhin, dass unsere Bitten erhört werden und die chinesischen Behörden Schritte unternehmen, um dieses Problem legitim anzugehen.“ Fotokredit: REUTERS/Toby Melville