Venus Williams spricht über das Sjogren-Syndrom



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Venus Williams spricht über das Sjogren-Syndrom

Die ehemalige Weltranglistenerste Venus Williams gab zu, dass das Sjögren-Syndrom ihre Karriere beeinträchtigt hat. Sie sagte, dass es für sie eine Herausforderung war, nach der Diagnose zu ihrem besten Tennis zurückzukehren.

Bei Venus Williams, der siebenfachen Grand-Slam-Siegerin, wurde die Autoimmunkrankheit 2011 diagnostiziert. Nachdem sie bei den US Open 2011 in der zweiten Runde ausgeschieden war, musste Williams einige Monate pausieren, bevor sie im März 2012 wieder ins Geschehen eingriff.

Obwohl Williams nach ihrer Rückkehr nie wieder ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte, gelang es ihr, sechs weitere Titel zu gewinnen und in die Top 5 zurückzukehren. "Das Leben eines jeden Menschen wird durch Autoimmunkrankheiten auf unterschiedliche Weise beeinflusst", sagte Williams in einem Clip, den sie auf ihrem YouTube-Kanal hochgeladen hat und der auf Sportskeeda zitiert wird.

"Für mich hatte das ganz offensichtlich Auswirkungen auf meine Arbeit und meinen Beruf. Ich war nicht mehr in der Lage, Tennis zu spielen, und war etwa neun Monate lang außer Gefecht gesetzt. Ich hatte auch Schwierigkeiten, mein bestes Tennis zu spielen, das war natürlich frustrierend, vor allem wenn man hohe Erwartungen an sich selbst hat."

Williams musste ihren Lebensstil ändern

"Es ist sehr frustrierend, vor allem wenn man an seine Grenzen stößt und nicht mehr alles tun kann, was man vorher tun wollte", sagte Venus. "Ich musste lernen, mein Tempo zu halten, das war wichtig.

In meinem Leben geht es nicht so sehr ums Tempo, aber Sie wissen, dass es bestimmte Dinge gibt, die ich tun muss - ich sollte wirklich schlafen. Ich habe gelernt, nachts keine E-Mails zu lesen. Nach der Diagnose konzentrierte sich Williams darauf, sich mehr auszuruhen und ihr Stressniveau zu senken.

"Ich habe für mich selbst einige Regeln aufgestellt, die hoffentlich meinen Stresspegel senken", fügte Williams hinzu. "Ich glaube nicht, dass ich diese Regeln so befolge, wie ich es sollte, aber ich arbeite daran.

Vor allem am Anfang musste ich wirklich lernen, mich auszuruhen. Ich glaube, es gab Momente, in denen ich mich so sehr angestrengt habe, dass ich buchstäblich zusammenbrach und nicht mehr aufstehen konnte. Ich musste also lernen, damit aufzuhören." Fotokredit: EFE