Junger Spieler aus San Marino stirbt bei tragischem Autounfall



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Junger Spieler aus San Marino stirbt bei tragischem Autounfall

Der 18-jährige Simone De Luigi wurde bei dem tragischen Zusammenstoß, der sich in der Nacht zum Sonntag, den 21. August 2022, in der Nähe von Rimini in Italien ereignete, schwer verletzt. Ersten Rekonstruktionen zufolge war der Junge auf einer Benelli 125 unterwegs und hatte einen 16-jährigen Freund dabei.

In einem Straßenabschnitt, in dem die Fahrspuren in jeder Richtung von zwei auf eine wechseln, wollte er eine U-förmige Kurve fahren, wurde aber von einem Auto überfahren, das in Richtung Ravenna fuhr. Der 18-Jährige wurde mit schwersten Kopfverletzungen mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Bufalini in Cesena gebracht.

Trotz der großen Anstrengungen der Ärzte verstarb De Luigi am Montagmorgen auf der Intensivstation. Dem 16-Jährigen wurde der Fuß amputiert, und er befindet sich mit einer zurückhaltenden Prognose im selben Krankenhaus.

Junger Spieler aus San Marino stirbt bei tragischem Autounfall

Die Nachricht löste sofort große Enttäuschung und viel Beileid bei den Angehörigen des Opfers aus. Simone hatte bereits zweimal mit San Marino am Davis Cup teilgenommen, unter anderem vor etwa einem Monat in Baku (Aserbaidschan).

"Wir sind fassungslos. Sie war ein vielversprechende junge Tennisspieler, vor weniger als drei Wochen 18 Jahre alt geworden. Ein sonniger und höflicher Junge, der es schaffte, sich in die Herzen der Menschen zu spielen.

Ein Schüler und ein Freund, der von allen sehr vermisst werden wird", so die Erinnerung des Tennisverbands von San Marino. "Das Schicksal des Lebens ist oft ungerecht und grausam, und ein Junge wie du sollte uns niemals auf diese Weise verlassen.

Sie hatten eine Leidenschaft für den Tennissport gefunden, die Sie mit Hingabe und Aufopferungsbereitschaft ausübten, und es gelang Ihnen, sich die erste Befriedigung zu holen, indem Sie die Etappen Ihrer Ziele verbrannten.

Die Zukunft des Tennissports in San Marino wäre sicherlich die Ihre gewesen, da bin ich mir sicher, aber wegen dieses spöttischen Schicksals wird all dies von heute an nicht mehr möglich sein", so die rührenden Worte des Präsidenten des san-marinesischen Tennisverbandes Christian Forcellini. Die Mitarbeiter von Tennis World Deutschland sprechen ihr Beileid für dieses gebrochene junge Leben aus.