Diego Schwartzman in Chile bedroht und von Sicherheitskräften begleitet

Beim ATP 250 in Santiago de Chile ist die Menge auf der Tribüne der negative Protagonist

by Faruk Imamovic
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Diego Schwartzman in Chile bedroht und von Sicherheitskräften begleitet

Das Ergebnis auf dem Platz war der Sieg des Heimspielers Nicolas Jarry gegen den Argentinier Diego Schwartzman in drei sehr harten Sätzen in der Runde der letzten 16 des ATP 250 in Santiago de Chile. Doch während des besagten Spiels ereignete sich alles Mögliche, wobei das Publikum auf den Rängen negativ auffiel.

Aufgrund der sehr hitzigen sportlichen Rivalität zwischen Ländern wie Argentinien und Chile wurde Diego während des Spiels gegen Jarry oft von den Zuschauern beschimpft und verlor in einigen entscheidenden Momenten des Spiels die Konzentration.

Beim Aufschlag wurde der 30-jährige Athlet mehrmals während der Vorbereitung auf den ersten Aufschlag ausgebuht: Eine Situation, die für den gebürtigen Buenos Aires kaum zu ertragen war, der an einem gewissen Punkt das Spiel unterbrach und den Schiedsrichter warnte, dass er nicht aufschlagen würde, solange keine ruhige Atmosphäre herrschte (Jarry selbst griff auch ein und bat das Publikum, ruhig zu sein).

Leider ist dies nicht das einzige Ereignis, über das zu berichten ist. In der entscheidenden Phase des dritten Satzes hatte Schwartzman ziemlich hitzige Auseinandersetzungen mit dem Trainer des Chilenen Juan Ozon und stritt vor allem über einen von ihm als Aus gegebenen Ball, der angeblich für Jarry gut gewesen sei.

Am Ende des Spiels ließ Diego laut Septimo Game folgenden Ausruf los: "Du bist ein Idiot, Juan, aber ein Idiot", sammelte die Zeitung.

Die Geschichte vor den Medien

Ein Alptraumstart in die Saison (wie das letzte gespielte Match) für den 30-Jährigen, der insgesamt sechs Niederlagen aus sieben gespielten Spielen angehäuft hat.

Neben der Beschwerde über die Platzbedingungen berichtete Schwartzman auf der Pressekonferenz, was während der Konfrontation passiert war: "Die Wahrheit ist, dass es ein schönes Spiel war, das man genießen und anschauen konnte.

Der schlimmste Moment war vor allem, als ich den Platz verließ: Die Menge an Beleidigungen, die ich erhielt, war unglaublich. Man kann nicht einmal über die Buhrufe oder das, was sie zu einem sagen, nachdenken, aber irgendwann war es wirklich schlimm und unerträglich.

Am Ende mussten etwa 6-7 Sicherheitsleute mich begleiten, um mich zu schützen. Das ist nicht gut." Auf den sozialen Medien äußerte der Argentinier keine weiteren Kritiken, im Gegenteil: "Danke an die gesamte Organisation des Chile Open für diese Tage.

Ich gehe mit einem besseren Gefühl als in den letzten Wochen. Abgesehen von der Niederlage denke ich, dass ich langsam zu meinem Niveau zurückkehre. Ich werde weiterhin Tag für Tag trainieren, um mein Selbstvertrauen auf dem Platz zu steigern."

Diego Schwartzman
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