Aryna Sabalenka lehnt politische Frage nach French Open-Niederlage ab



by FARUK IMAMOVIC

Aryna Sabalenka lehnt politische Frage nach French Open-Niederlage ab

Aryna Sabalenka stoppte eine politische Frage nach ihrem Ausscheiden bei den French Open und bat die Journalisten darum, in zumindest einer Pressekonferenz nur über Tennis zu sprechen. In ihren ersten beiden Pressekonferenzen nach den Spielen in Roland Garros geriet Sabalenka in einen hitzigen Austausch mit einem ukrainischen Journalisten, was dazu führte, dass die Belarusin die nächsten beiden Pressekonferenzen ausließ, weil sie sich "unsicher" fühlte.

Sabalenka kehrte am Dienstag in den Pressekonferenzraum zurück und antwortete direkt, dass sie weder die Kriegsbemühungen noch den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko unterstütze. Nach ihrer überraschenden Niederlage im Halbfinale der French Open gegen Karolina Muchova wurde Sabalenka gefragt, ob sie sich sicher fühle, nachdem sie zwei Tage zuvor ihre Aussagen über den Krieg und Präsident Lukaschenko gemacht hatte.

"Ich möchte heute nicht über Politik sprechen. Ich habe meine Aussagen gemacht. Ihr habt sie. Ich möchte heute nicht über Politik sprechen. Lasst uns einfach über Tennis reden. Gebt mir bitte etwas Ruhe von der Politik (lächelnd)", sagte Sabalenka nach ihrem Ausscheiden bei den French Open.

Sabalenka möchte nicht "in die Politik verwickelt sein"

Als Sabalenka in dieser Woche in den Pressekonferenzraum zurückkehrte, erkannte sie an, dass ihre Aufgabe darin bestehe, Tennis zu spielen und keine politischen Entscheidungen zu treffen.

"Wir haben viele Fed Cups in Belarus gespielt. Er war bei unseren Spielen dabei und hat nach dem Spiel Bilder mit uns gemacht. Damals ist nichts Schlimmes in Belarus oder in der Ukraine oder in Russland passiert. Und ich habe es schon oft gesagt, ich unterstütze den Krieg nicht.

Ich möchte nicht, dass mein Land in irgendeinen Konflikt verwickelt wird. Ich habe es schon oft gesagt, und ihr wisst, wo ich stehe, ihr wisst es. Ihr habt meine Position. Ihr habt meine Antwort. Ich habe es schon oft beantwortet.

Ich unterstütze den Krieg nicht. Und ich möchte nicht, dass der Sport in die Politik verwickelt wird, denn ich bin nur eine Tennisspielerin, eine 25-jährige Tennisspielerin. Und wenn ich politisch sein möchte, wäre ich nicht hier.

Ich möchte in keine Politik verwickelt sein. Ich möchte einfach nur eine Tennisspielerin sein", sagte Sabalenka.

Aryna Sabalenka French Open