Grigor Dimitrov und die "One-Handed Backhand Boys": Kommt das Comeback?



by FARUK IMAMOVIC

Grigor Dimitrov und die "One-Handed Backhand Boys": Kommt das Comeback?
© Getty Images Sport/Lintao Zhang

Grigor Dimitrov, der bulgarische Tennisstar, gab in einer Pressekonferenz nach seinem Sieg im Viertelfinale der ATP Shanghai Masters 1000 gegen Nicolas Jarry einige Einblicke. Eines der heiß diskutierten Themen war die Möglichkeit einer Reunion der "One-Handed Backhand Boys", einer Band, in der er zusammen mit Tommy Haas und Roger Federer spielte.

Dimitrov äußerte sich: "Ich habe gerade Roger getroffen, also denke ich, wir werden ein wenig darüber sprechen! Es würde mir sehr gefallen. Leider haben unsere Leben unterschiedliche Wege genommen. Jeder geht sozusagen seinen eigenen Weg.

Trotzdem verfolgen wir einander weiterhin und sind gespannt darauf, wie das Leben verläuft und erleben gegenseitige Highlights. Diese Momente bedeuten mir so viel, dass vielleicht unerwartet etwas passiert." 2017 sangen Federer, Haas und Dimitrov das Cover des beliebten Chicago-Songs "Hard to Say I'm Sorry", bei dem Novak Djokovic einen Gastauftritt hatte.

Federer scherzte später auf seinem Instagram-Profil: "Nein, ernsthaft. Wir denken wirklich darüber nach, eine Musikband zu gründen. Wir nennen sie 'The One-Handed Backhand Boys' Das Casting läuft bereits!"

Rublevs Spiel und Federers überraschender Besuch

Nach seinem beeindruckenden 6-2, 6-3 Viertelfinalerfolg bei den ATP Masters 1000 in Shanghai gegen Ugo Humbert sprach der russische Tennisstar Andrey Rublev über sein zweites Halbfinale in dieser Turnierkategorie.

Er erreichte bereits das Finale in Monte Carlo und konnte dort auch triumphieren. Interessanterweise besuchte Roger Federer Rublevs Match in Shanghai. Dazu erzählte Andrey: "Ich habe Roger vor dem Spiel gesehen. Ich kenne ihn seit ein paar Jahren.

Als er mein Match sah, hörten natürlich alle Zuschauer auf, Tennis zu schauen und beobachteten nur noch Roger. Es war eine lustige Zeit. Es ist immer ein besonderes Ereignis, wenn Roger auftritt." Rublev reflektierte weiter über sein Spiel und seine Taktik: "Ich habe versucht, die Dinge zu analysieren, die ich in Peking falsch gemacht habe und die Dinge, die ich richtig gemacht habe.

Ich bin froh, dass ich in zwei Sätzen gewinnen konnte und wir werden sehen, was morgen passiert." In Bezug auf seinen nächsten Halbfinalgegner, Grigor Dimitrov, fügte er hinzu: "Es ist schwierig, gegen Grigor zu spielen, weil er ein großartiger Spieler ist.

Die Tatsache, dass wir Freunde sind, macht das Match noch spezieller." Abschließend bemerkte Rublev mit einem Lächeln: "Mit mir weiß man nie. Vielleicht wird morgen alles ganz anders sein. Heute habe ich großartig gespielt und bin zufrieden."

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